Herzlich Willkommen beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Mit den Schulbienen immer mittendrin, statt nur dabei!

In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, geht auch 2019 weiter

Die große Aktion der Imker des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg geht auch 2019 weiter! 

Aktuelle Informationen vom Imker-Kreisverband

Jahrestermine 2019

Ab sofort kann der Jahres- und Schulungsplan 2019 heruntergeladen werden. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg hat sich wieder bemüht ein abwechslungsreiches und interessantes Schulungsprogramm anzubieten.

Jahres- und Schulungsplan 2019

Das Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

Ab sofort können Sie beim Abrufen des Varroa-Wetters, einfach die Postleitzahl Ihres Bienenstandortes eingeben und schon sehen Sie die aktuellen Behandlungshinweise.

Varroa-Wetter mit Postleitzahl

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Der Bayerische Imkertag 2019 in Amberg

Die Abschiedstour vom Präsident des DIB, Peter Maske - Inthronisation der neuen Honigkönigin

Bild: LVBI

Am Freitag den 13. April traf sich das Präsdium des Landesverbandes der Bayerischen Imker um 15 Uhr im Rathaus der Stadt Amberg zum Bürgermeisterempfand. Oberbürgermeister Michael Cerny erzählte den Imkern über die Stadt und zeigte das Rathaus. Als Abschluss durften dann die Imker auf den berühmten Rathausbalkon. Am Abend gab es dann eine Präsdiumssitzung im ACC.

Am Samstag war dann der große Delegiertentag im ACC. Hier trafen sich die Kreisvorstände aus ganz Bayern zum Informationsaustausch. Am Abend gab es dann noch ein gemütliches Treffen beim Kummertbräu in Amberg.

Am Sonntag begann dann mit einem kleinen Gottesdienst der eigentliche Bayerische Imkertag 2019. Stefan Spiegl begrüßte zahlreiche Ehrengäste. Im Anschluss war dann die Inthronisation der Bayerischen Honigkönigin und Honigprinzessin, Katharina II. und Alexandra. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich dann im ACC und im Freigelände die Imkerverein aus Amberg und Vilseck.

Bildergalerie zum Bayerischen Imkertag 2019 in Amberg

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Die Varroarunde 2019

Neuer Behandlungszeitraum wurde erarbeitet - Modell zur Amerikanischen Faulbrut wurde vorgestellt

Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich für das rege Interesse. Er fragte dann die Bienensachverständigen Roland Singer und Karl Siegert über die Varroasituation. Hier berichtete Singer, dass bisher wenig Milben bekannt sind. Singer wiederum berichtete über teilweise dramatische Zahlen alleine schon in den Drohnenwaben. Hier zeigt sich wieder wie wichtig ein gemeinsamer Behandlungszeitpunkt wird. Hier wurde dann mit dem Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz ein gemeinsamer Behandlungszeitpunkt erarbeitet und vom 25.7.2019 bis 15.8.2019 festgelegt. Dr. Pilz fragte dann noch in die Runde was noch in das Schreiben sollte für die Imker. Das Schreiben geht dann am 15. Juli an die Imker raus.

Kreisvorsitzender Andreas Royer stellte dann noch das „Dynamische Ampelsystem“ vor. Es handelt sich hier um ein zweijähriges Modellprojekt für eine nachhaltige Strategie zur Eindämmung der Amerikanischen Faulbrut unter Berücksichtigung der Bienengesundheit und des Tierschutzes.

Fazit der großen Diskussion: Der Wunsch nach einer breiten Vertrauensbasis ist sicher auf offene Ohren gestoßen. Um alle Imker im persönlichen Gespräch aufzuklären, zu informieren und um Vertrauen zu schaffen, ist deshalb bei auftretenden Fällen ein „Runder Tisch“ einzuberufen. Dieses Thema gilt es jetzt noch auszuarbeiten.

Imkertreffen am Ossinger

Volle Hütte am Ossinger - Imker feiern kräftig

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Kreisvorsitzender Andreas Royer, Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, Stefan Hubmann, Karin und Dietmar Haar

Am Samstag den 18. Mai fand in der Ossingerhütte in Königstein das traditionelle Imkertreffen des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg statt. Es ist schon eine außergewöhnliche Veranstaltung da sich hier sämtliche Ortsvorsitzende sowie der Kreisvorsitzende Andreas Royer treffen. Alleine schon der Aufstieg zur Hütte ist immer ein Erlebnis. Bei einer guten Brotzeit und vielen guten Gesprächen ging dann ein schöner Abend zu Ende.

Das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten!

Herr Söder erspart uns nicht nur den Volksentscheid für „Rettet die Bienen“ sondern er wird auch Teile des Volksbegehrens vom Flächenfraß übernehmen.

Am Montag hatten wir eine großartige Veranstaltung in Sulzbach-Rosenberg mit einem Film über Wildbienen: „Majas wilde Schwestern“

Jan Haft hat in faszinierenden Bildern das Leben und die Funktion von Wildbienen erklärt. Wirklich sehr empfehlenswert!

Am Dienstag kamen erste Pressemeldungen wie das Volksbegehren-Plus nun endlich aussehen sollte.

Die Ergebnisse habe ich angefügt!

Artenschutzpaket der Landesregierung

Herr Söder erspart uns nicht nur den Volksentscheid für „Rettet die Bienen“ sondern er wird auch Teile des Volksbegehrens vom Flächenfraß übernehmen. Der Flächenverbrauch soll auf 5 ha/Tag begrenzt werden und würde so erstmals in einem Gesetz stehen.

Sowas passiert nie ohne Grund: Herr Söder weiß ganz genau, wenn wir alle nochmal mobilisieren für ein Flächenfraß-Volksbegehren, dann werden es mehr als 18,4 % sein...

Noch nie hatte ein Volksbegehren solche positiven Auswüchse wie dieses! Wir haben ein Gesetz für Natur und Landwirte auf den Weg gebracht, dass es so und in dieser Schnelligkeit nie gegeben hätte.

Wir haben mit eine Diskussion in der Gesellschaft ausgelöst, die vorher undenkbar gewesen ist. Wir haben der bayrischen Staatregierung klare Kante gezeigt, dass es so nicht weiter gehen kann.

Wie wird es umgesetzt?

Das ganze kommt jetzt in den Landtag zur 1. und 2. Lesung. Danach wird es abgestimmt und im Sommer/Herbst soll es umgesetzt werden. Da bestimmt noch viele Verordnung erstellt und angepasst werden müssen dauert es bestimmt bis nächstes Jahr.

Was müssen wir machen?

Aufpassen das auch alles im Gesetz verankert ist was uns wichtig ist und das wichtigste: es muss auch danach umgesetzt werden!

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei allen Bedanken! Ohne Euch wäre es nicht so erfolgreich gewesen und auch nicht so schön!

Christoph Zollbrecht

stellv. ödp-Kreisvorsitzender

Der Probeimkertag des Kreisverbandes in Auerbach

Das Kloster Michelfeld sendet Schwester als Neuimkerin zur Veranstaltung

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - links Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, 3. v.r. Rudi Schatz Vorsitzender Imkerverein Auerbach, 4.v.r. Kreisvorsitzender Andreas Royer mit den Neuimkern

Bienenhaltung ist ein schönes und nützliches Hobby. Für manche ist es auch ein Beruf oder wird gar zur Berufung. Beim Probeimkertag des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, begrüßte der diesmalige Gastgeber Rudi Schatz Vorsitzender vom Imkerverein Auerbach, zahlreiche Gäste wie den Kreisvorsitzenden Andreas Royer und natürlich auch Interessierte Neuanfänger.

Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz zeigte in seinem Vortrag für die Neueinsteiger gerade in Zeiten, in denen das „Bienensterben“ in aller Munde ist, den richtigen Einstieg in die Imkerei und das dies eine sinnvolle Möglichkeit bietet für die Erhaltung der Natur aktiv zu werden. Denn die Bienen tragen durch die Bestäubung der Blüten vieler Kultur- und Wildpflanzen sowohl zu unserer gesunden Ernährung als auch zur Erhaltung verschiedenster Pflanzenarten einschließlich der sich von ihren Blättern, Samen und Früchte ernährenden Tiere bei. Doch mit der Anschaffung von Honigbienen wird man zu Tierhalter und übernimmt entsprechende Verantwortung – sowohl für die posierlichen Stachelträger selbst als auch für die Umwelt, in der sie leben – einschließlich unserer Mitmenschen. Daraus ergeben sich sowohl rechtliche als auch ethische Pflichten.

Der Kreisvorsitzende Andreas Royer machte die Anwesenden aufmerksam, dass in unserer heutigen aufgeräumten und teils ausgeräumten Kulturlandschaft nicht dauerhaft überleben können. Einerseits fehlen natürliche Behausungen, andererseits steht nicht mehr überall ein ausreichendes Blütenangebot als entscheidende Nahrungsgrundlage vom Frühjahr bis in den Spätsommer zur Verfügung. Hinzu kommen Krankheitserreger und Parasiten, die im Zuge der Globalisierung nach Mitteleuropa gelangten und ihrerseites die Gesundheit der Bienenvölker bedrohen. Honigbienen sind daher in unseren Breiten auf die Unterstützung des Menschen angewiesen. Deshalb zielt gute imkerliche Praxis darauf ab, bienenvölker gesund und vital zu halten, wobei die Vermehrung durch Teilung der Völker vorgenommen wird. So kann gewährleistet werden, dass die neuen Bienenvölker eine geeignete Behausung erhalten und sich unter der Obhut eines fürsorglichen Imkers möglichst gut entwickeln.

 

Vorstandssitzung 2019 beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Harmonie zeichnet den Kreisverband Sulzbach-Rosenberg aus - steigende Mitgliederzahlen

Die Vorstandssitzung in diesem Jahr fand beim Imkerverein Königstein im Königsteiner Hof statt. Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Ortsvorsitzenden. In seinem Bericht informierte er über die letztjährige Honigernte, sprach über die Varroarunde und informierte die Imker über die Statistik des Landesverbandes. Lesen Sie den Bericht unter: Vorstand

Das Dreikönigstreffen des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg

Das Volksbegehren "Rettet die Bienen" stand im Mittelpunkt beim ersten Treffen der Imker

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Ortsvorstände beim Dreikönigstreffen in Auerbach mit dem Kreisvorsitzenden Andreas Royer, Bild Mitte und Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, zweiter von rechts.

Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte zahlreiche Imker auf der Hohen Tanne in Auerbach mit dem Hausherrn Rudi Schatz vom Imkerverein Auerbach. Royer informierte die Imker zum Aktionskreis Volksbegehren "Rettet die Bienen". Er informierte, dass neben der ÖDP und den Grünen auch die lokalen Imkervereine, der Bund Naturschutz (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) mitwirken.

Unterstützung signalisierten darüber hinaus die Anglervereine. Bayernweit werden eine Millionen Unterschriften benötigt, um die bayerischen Wahlberechtigten an der Urne entscheiden lassen zu können. Ein Großteil der Bevölkerung reagiere äußerst besorgt auf diese Entwicklung. Jetzt habe man mit dem erfolgreich erwirkten Volksbegehren "Rettet die Bienen" ein wirksames Werkzeug in der Hand.

Die Bevölkerung Bayerns könne mithin für "eine historische Wende" sorgen, wenn sich zehn Prozent der Wahlberechtigten zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar in den Rathäusern in die Listen eintragen. In einem kurzen Vortrag machte Royer die dramatische Situation beim Rückgang von Tier- und Pflanzenarten deutlich. Als Kernziele des Volksentscheids nannte er unter anderem die Verdreifachung des Ökolandbaus auf mindestens 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche bis 2030, die Schaffung eines großen Biotopverbundnetzes zur Sicherung des genetischen Austausches von gefährdeten Arten, wirksamen Schutz für Alleen, Hecken, Feuchtflächen und artenreiches Grünland sowie das Aufschieben der Mahd bis zum 15. Juni auf zehn Prozent des Dauergrünlands.

Internetseite des Kreisverbandes ist wieder im Aufwind

Auch bei den Ortsvereinen wieder ansteigende Besucherzahlen

Der Imkerkreisverband kann 2018 mit 2141 Besucher aufwarten, dass sind gegenüber 2017, 142 mehr Besucher. 

Bei den Ortsvereinen gibt es folgende Zahlen.

 

  • Imkerverein Neukirchen-Holnstein - 848 Besucher – das ist ein Plus von 304 Besuchern
  • Imkerverein Illschwang-Birgland - 1391 Besucher – das ist ein Plus von 255 Besuchern
  • Imkerverein Jura-Högen - 978 Besucher – das ist ein Plus von 513 Besuchern
  • Imkerverein Auerbach - 812 Besucher – das ist gleich geblieben
  • Imkerverein Königstein - 840 Besucher – das ist ein Plus von 403 Besuchern. 

Auch bei den Ortsvereinen ist es erfreulich, dass die Zahl der Besucher gestiegen ist, ebenso die Seite des Kreisverbandes. Es zeigt wieder, dass es sich lohnt immer aktuell zu berichten und den Besuchern die neuesten Informationen aufzeigt.

Hitze lässt die Bienen kalt

Mit einer durchschnittlichen Blütenhonigernte in diesem Jahr hatten die Imker eigentlich gar nicht gerechnet. Der anhaltend heiße Sommer ließ bei ihnen keine große Hoffnung auf Ertrag aufkommen. Doch die Bienen trotzten den Graden.

Bild: BZV Sulzach-Rosenberg - Hier ist der Honig in den Waben schon gut sichtbar. Für die Auerbacher Imker ist das Bienenjahr trotz Hitze kein kompletter Reinfall gewesen.

Die Befürchtung der Imker, dass es heuer „den Bach hinunter geht“, hat sich wider Erwarten glücklicherweise nicht bestätigt, so konnte der Vorsitzende des Imkervereins, Rudi Schatz, bei der Herbstversammlung als Bilanz ziehen. "Die Bienen überstanden die Wetterkapriolen im vergangenen Bienenjahr relativ gut. So war es im Januar viel zu warm, im Februar kam der Kälteeinbruch, die Bienen konnten kaum mehr brüten. Im April mussten sie sich auf Sommer einstellen, der dann viel zu trocken und zu heiß ausfiel." Lesen Sie den Bericht unter: Imkerverein Auerbach

Bienen wollen es wohlig warm

Ökologisches Imkern im angepassten Brutraum" hat sich die Professor-Ludwig-Armbruster-Imkerschule zur zentralen Lehraufgabe gesetzt. Deren Gründer und Leiter Jürgen Binder kam zum Imkertag des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg.

Bild: Andreas Royer - Volles Haus im Capitol beim Kreisimkertag 2018

"Ökologisches Imkern im angepassten Brutraum" hat sich die Professor-Ludwig-Armbruster-Imkerschule zur zentralen Lehraufgabe gesetzt. Deren Gründer und Leiter Jürgen Binder hielt zu diesem Thema beim Imkertag des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg den Hauptvortrag. Im Fokus der Experten-Ausführungen stand der Wärme-Haushalt im Bienenvolk.

Kreisvorsitzender Andreas Royer freute sich über mehr als 100 Besucher im Capitol, darunter auch Bürgermeister Michael Göth, BN-Kreischef Peter Zahn sowie Imker-Bezirksvorsitzender Richard Scheckelmann , Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz und .Helmut Heuberger als Vorsitzender des gastgebenden Bienenzuchtvereins.

Als Überleitung zum Referat nannte Royer die Imkerei als Hobby oder Beruf eine wundervolle, bereichernde und einmalig wichtige Aufgabe. Eine erfolgreiche Ausübung sei aber in den letzten Jahren durch vielfältige Einflüsse, wie etwa fehlende Nahrungsquellen in einer monostrukturierten Landschaft, Varroamilbe, Pestizide und Klimawandel, immer schwieriger geworden. Ein positives Beispiel bilde hier die Eh-da-Flächen-Kooperation der Imker mit der Herzogstadt. Michael Göth sicherte hier weitere Unterstützung zu.

Wie Jürgen Binder im Anschluss erwähnte, orientiere sich die Arbeit seiner Imkerschule an aktuellen und historischen Forschungsergebnissen zu Fragen des Wärmehaushalts im Bienenvolk und der von Ferdinand Gerstung beschriebenen Einheit des Bienenvolkes als Gesamtorganismus "Bien". "Bei uns steht die Förderung der Bienengesundheit zur Verbesserung der Stabilität und Leistungsfähigkeit des Biens im Vordergrund."

Maßgeblich sei zudem die Vereinfachung der Arbeit und die Reduzierung der Eingriffe am Bienenvolk, um eine möglichst ungestörte Entwicklung des "Biens" zu gewährleisten. "Wir sehen auch eine gesunde, genetisch weitgefächerte Zucht von Bienenköniginnen als Grundlage für eine erfolgreiche Imkerei, weshalb ihr besonderes Augenmerk geschenkt wird. Als wichtigen Indikator für eine gesunde Völkerführung wird die Leistungsfähigkeit des Volkes betrachtet", nennt Jürgen Binder weitere Grundsätze.

Anhand einer Präsentation zeigte er die Erfolge beim Imkern in einräumigen, angepassten Brutraum. Der angepasste Brutraum könne im Prinzip mit jedem Maß praktiziert werden.

"Durch eine Reduktion der Brutwaben auf die tatsächlich benötigte Fläche wird die schwarmauslösende, wärmeabsorbierende Menge des eingelagerten Pollens vermindert, die Regelung des Temperaturhaushalts im Brutraum während des Jahres mit beidseitigen Wärmeschieden erleichtert. So kann auch die Arbeitszeit vor allem während der Schwarmzeit verringert und der Honigertrag gesteigert werden", so der Imkermeister.

Bild: Andreas Royer - Imkermeister Jürgen Binder sprach im Capitol über alte und neue Erkenntnisse zur Verbesserung der Bienenhaltung.

Gold 1a für Alexander Spitzl

Der Imker vom Imkerverein Illschwang-Birgland überrascht den Verein

Bild: LVBI

Alexander Spitzl hat wohl alle überrascht mit seiner Gold 1a Medaille. Vom Präsidenten des Landesverbandes Stefan Spiegl und vom Honigobmann Stefan Ammon, nahm Alexander Spitzl die Glückwünsche entgegen. So erreicht der Kreisverband Sulzbach-Rosenberg ein überragendes Ergebnis mit einer Gold und fünf Silbermedaillen. Lesen Sie unter: Imkerverein Illschwang-Birgland 

Imkerverein Königstein schaut auf 125 Jahre zurück

Die Schulimkerei ist ein großes Standbein des Vereins

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Aus dem damals ins Leben gerufenen Obstbau- und Bienenzuchtverein sind zwischenzeitlich der Obst- und Gartenbauverein sowie der Imkerverein geworden. Während die Gartler ihre 125-Jahr-Feier schon hinter sich haben, sind nun die Imker dran. Lesen Sie den Bericht unter: Imkerverein Königstein

Eckard Radke gibt sein Amt als Präsident des LVBI auf

Stefan Spiegel aus Mittelfranken ist Nachfolger von Eckard Radke

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Eckard Radke

Beim Bayerischen Imkertag am 8.9.2018 in Hof, gab Eckard Radke das Amt des Präsidenten des LVBI auf. Als sein Nachfolger wurde Stefan Spiegel aus Mittelfranken gewählt. Hier noch die wichtigsten Punkte die besprochen wurden.

Punkt 1: Honigfest

Es wurde angedacht den Termin des Honigfestes (ehemals Honigmesse) zu verschieben. Doch das gab großen Widerspruch der Imker, da in der Zeit im April kein Honig zur Verfügung steht zur Prämierung. Somit bleibt der Termin im November. Frau Dr. Illies versicherte dass es kein Problem bei der Prüfung des Honigs gibt. Es können 300 bis 1000 Proben ohne Probleme beprobt werden.

Punkt 2: Untersuchung von Mähverlusten

Der LVBI hat die LWG in Veitshöchheim mit einem Projekt zur Untersuchung von Mähverlusten beauftragt. Dafür hat der LVBI der LWG in 2016 eine Projektförderung von 30.000 Euro ausbezahlt. Frau Dr. Illies bedauerte das Scheitern wegen der Dürre in diesem Jahr mit dem Projekt. Für 2019 wird jetzt eine Praktikantin eingestellt die dann in Zusammenarbeit mit einem Wildbienenschutzbeauftragten die Mähverluste feststellt.

Punkt 3: Varroamittel

Der Bundesrat hat sich am 5.9.2018 mit dem Thema der Varroamittel Oxovar 5,7% und ApiLiveVar beschäftigt, die Apothekenpflicht abzuschaffen. Die Entscheidung ist noch nicht getroffen.

Punkt 4: Präsident Radke gibt sein Amt auf

Auf der Vertreterversammlung hat Eckard Radke bekanntgegeben nicht mehr als Präsident des LVBI zu arbeiten. Der Grund war als Privat angegeben. Er hat sein Haus verkauft und die Imkerei aufgegeben. Er wird sich auch aus allen Ämtern zurückziehen. Für die restlichen zwei Jahre bis zu den offiziellen Neuwahlen, wurde Stefan Spiegel als Nachfolger von Eckard Radke gewählt. Stefan Spiegel war bisher Bezirksvorsitzender von Mittelfranken. Er wurde mit 495 Stimmen gewählt.

 

Sommerfest des Imkervereins Illschwang-Birgland

Imker trafen sich diesmal in Frankenhof beim 2. Vorstand Hubert Lang

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Zum Sommerfest des Imkervereins Illschwang-Birgland kamen zahlreiche Besucher. Vorsitzender Günter Mertel begrüßte die Gäste wie die stellvertr. Landrätin Brigitte Bachmann, den Bürgermeister von Illschwang Dieter Dehling, sowie den Ortsvorsitzenden vom Imkerverein Neukirchen-Holnstein Peter Zagel. Lesen Sie den Bericht unter: Imkerverein Illschwang-Birgland

Die Varroarunde 2018

Ortsvorstände und Veterinärdirektor trafen sich zur jährlichen Varroarunde

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Der Kreisvorsitzende vom Kreisverband Sulzbach-Rosenberg, Andrea Royer begrüßte die zahlreichen Teilnehmer zur Varroarunde 2018. Er wies nochmals auf den Erfolg dieser Runde hin. Hier das Protokoll zur Varroarunde am 12. Juli 2018.

Teilnehmer:

Vertreter Ortsverein Imkerverein Königstein

Vertreter Ortsverein Imkerverein Neukirchen-Holnstein

Vertreter Ortsverein Imkerverein Illschwang-Birgland

Vertreter Ortsverein Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Vertreter Bienenzuchtverein Amberg

Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz

Kreisvorsitzender Kreisverband Amberg Johann Müllner

Kreisvorsitzender Kreisverband Sulzbach-Rosenberg Andreas Royer

Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz

Bezirksvorsitzender der Oberpfalz Richard Schecklmann

Bienensachverständiger Roland Singer

Bienensachverständiger Karl Siegert

Punkt1

Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Teilnehmer und forderte auf gleich einen gemeinschaftlichen Behandlungstermin auszumachen.

Die Teilnehmer einigten sich auf den gemeinschaftlichen Behandlungstermin von 23. Juli bis 5. August 2018. Wer schon früher abgeräumt hat kann schon ab den 16. Juli mit der Varroabehandlung beginnen.

Punkt2

Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann berichtete über die totale Brutentnahme.

Bei der vollständigen Brutentnahme nutzt man das Prinzip des Schwarms und trennt die Bienen von der Brut. Dadurch entsteht in beiden Volksteilen eine Zeit, in der keine verdeckelte Brut vorhanden ist und in der daher eine einfache Varroabehandlung möglich ist. Die Brutentnahme ersetzt in der Regel eine konventionelle Sommerbehandlung. Bei dem Volksteil ohne Brut fängt man fast alle Milben durch eine Fangwabe mit offener Brut ab. Die Brutwaben in den Brutsammlern lässt man schlüpfen und behandelt in der Zeit, in der keine verdeckelte Brut vorhanden ist.

Punkt3

Veterinäramtsdirekter Dr. Werner Pilz informierte sich ob die Bestellungen der Medikamente in den Vereinen reibungslos funktioniert. Dies wurde bestätigt. Eer wird wieder ein Schreiben an die Imker rausgeben in der der gemeinsame Behandlungszeitpunkt festgelegt ist.

Punkt4 (chronischer Paralysevirus)

Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann informierte die Imker über den chronischen Paralysevirus. Die chronische Paralyse ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung der Bienen. Die Infektion erfolgt über die Nahrung oder Wunden. Auch eine Infektion der Brut kann über das Futter erfolgen, in den Larven kann sich das Virus jedoch nicht vermehren. In den erwachsenen Bienen hängt die Vermehrungsgeschwindigkeit von der Temperatur ab. Unterhalb der Bruttemperatur verbreitet sich das Virus am schnellsten. Wesentlich für den Ausbruch der Paralyse ist auch die Tatsache, wenn Bienen längere Zeit im Stock zusammengedrängt sind bzw. deren Ausflug durch Schlechtwetterperioden oder Zeiten mit fehlender Tracht gehindert oder eingeschränkt ist.

Infizierte Bienen sterben meist nach 10-12 Tagen. Die Krankheit wird jedoch in vielen Fällen nicht erkannt, selbst wenn 30% der Bienen erkrankt sind, da die meisten infizierten Bienen während des Fluges sterben. Häufig kommt es selbst bei stark infizierten Völkern zur spontanen Selbstheilung.

Punkt5

Dr. Werner Pilz informierte die Runde zum Thema Faulbrutmonitoring. Es handelt sich hier um einen sehr großen Erfolg. Er informierte das Kunstschwarmverfahren leider nur in Sperrgebieten möglich ist. In der Bienenseuchenverordnung wäre eine Änderung zu diesem Thema nötig.

Das offene Kunstschwarmverfahren:

Die letzte Honigentnahme bei Trachtende ist die beste Zeit um einen OKS zu bilden. Ungefähr Mitte Juli, je früher desto besser, damit der zweite Kunstschwarm, der aus dem Restvolk gebildet wird, nicht zu spät in den August hinein fällt. Nach der ersten Augustdekade sollte man möglichst keinen OKS mehr machen, die Bienen beginnen dann, sich endgültig auf den Winter vorzubereiten. Zur Erstellung eines offenen Kunstschwarmes muss das Volk in zwei Teile geteilt werden: den weiselrichtigen waben- und brutlosen Teil (also die Honigraumbienen, die Flugbienen und die Königin) den Kunstschwarm, und den weisellosen Teil (das Restvolk mit der Brut). Einmal um den Bautrieb eines Schwarmes zu nutzen und zum Anderen, das Volk ohne die geringste Schwächung vollkommen varroafrei zu machen.

 

Das geschlossene Kunstschwarmverfahren:

= mit Kellerhaft

• Königin käfigen und in eine Kunstschwarmkiste hängen.

• Trichter aufsetzen und Waben abschütteln.

• Bienen mit Wasser einsprühen

• Kunstschwarmkiste maximal zu einem Drittel füllen (große Kisten erforderlich)

• Kunstschwarm kühl stellen (maximal 13°C) Kunstschwarm nicht füttern, aber genau beobachten.

• Spätestens nach 24 h füttern, dann ist die Honigblase leer.

• Kunstschwarm am 2. Tag abends einlaufen lassen

• Königin in eine desinfizierte Zarge mit Mittelwänden hängen und Bienen über eine Einlaufhilfe durch das Flugloch einlaufen lassen. 

 

Probe-Imkertag des Kreisverbandes in Königstein

Lebensnotwendige Arbeit

Vorstellung der neuen Probe-Imker mit (von links) Fachwart Alexander Titz, Kreisvorsitzendem Andreas Royer, Kurt Staudte, Celine Brunner, Vorsitzendem Günther Haller, Jonas Spiller und Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst. Bild: exb

"Imkern auf Probe" ist eine beliebte Möglichkeit, ohne große Verbindlichkeiten Einblick in die theoretischen und praktischen Grundlagen der Imkerei zu erhalten. Einhergehen damit aber auch konkrete Vorteile für Natur und Umwelt. Also ein echter Mehrwert für die Region. 

Günther Haller freute sich beim Probe-Imkertag des Kreisverbandes als Vorsitzender der örtlichen Bienenzüchter über das Interesse von Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst, Kreisvorsitzendem Andreas Royer und von Helmut Heuberger als Vorsitzendem des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg. 

Auch Peter Zagel, Chef des Imkervereins Neukirchen-Holnstein, sowie Vertretungen des Imkervereins Illschwang-Birgland und natürlich auch der Imkerverein Hirschbach-Königstein zeigten am Freitag Präsenz im Königsteiner Hof.

Flächendeckung angestrebt 

Kreisvorsitzender Andreas Royer, machte nochmals auf die Wichtigkeit des Imkerns auf Probe aufmerksam und erinnerte an das Projekt des Kreisverbandes "In jedes Dorf ein Bienenvolk" zur Gewährleistung einer flächendeckenden Bestäubung. Hier sollten Landwirte, Privateigentümer und Gemeinden auf Flächen hinweisen, die sich als Standorte für Bienen eignen. Imkervereine, die das "Imkern auf Probe" anbieten und damit den Imkernachwuchs fördern, können seit 2008 mit einem Zuschuss des Freistaates Bayern rechnen, informierte Fachwart Alexander Titz die Imker-Kollegen. 

Honigbienen haben in unseren Breiten ohne menschliche Hilfe heute kaum mehr Überlebenschancen. Andererseits sind Bienen aufgrund ihrer Bestäubungsleistung bei den meisten bunt blühenden Pflanzen - Nutzpflanzen und Wildpflanzen gleichermaßen - für uns alle lebensnotwendig. Es sei deshalb wichtig, dass es Menschen gibt, die sich mit Bienen befassen. 

Nun sei es aber auch nicht ganz einfach, Kontakt zu Bienen und zu Imkern zu finden, so Titz. "Es ist deshalb angebracht, jungen Menschen über die Schulen Zugang zu Bienen anzubieten. Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Kinder von der 5. bis zur 10. Klasse, unabhängig von der Schulart, für Bienen sehr interessieren."

Erfolgreich in Schulen 

Wenn Unterricht über Bienen angeboten werde, stelle sich schnell Nachfrage ein. Und das zeigten auch die Schulprojekte des Kreisverbandes, bei denen derzeit die Jahnschule Sulzbach-Rosenberg, die Krötenseeschule, die Pestalozzischule, das Erasmus-Gymnasium Amberg, die Grundschule Illschwang und die Grundschule Königstein erfolgreich betreut werden. 

Bienen in der Schule müssten sich nicht ausschließlich auf den Biologieunterricht beschränken, dem sie zweifellos am nächsten stehen. Auch andere Fächer wie Religion, Kunst, Mathematik und Deutsch könnten sich am Bienenprojekt beteiligen informierte Fachwart Alexander Titz. Ein Lehrfilm über das Leben der Honigbiene rundete den interessanten Abend ab. 

Unentbehrliche Bienen

Warum wird die Bienenhaltung in Bayern gefördert? Fachwart Alexander Titz gab in Königstein Auskunft: In der Landwirtschaft sind 80 Prozent der Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch die Honigbienen angewiesen. Beispielsweise ist Obstbau ohne Bienen undenkbar. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Bienen die Ertragsmenge und -qualität auch für viele nicht zwingend fremdbestäubte Kulturpflanzen wie z.B. den Raps deutlich erhöhen. 

Auch für die Wildflora spielen die Bienen eine unentbehrliche Rolle, sie tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Imkerei durch Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen wird auf das 15-fache der Honig- und Wachsproduktion geschätzt. Allerdings ist die Zahl der Imker in Deutschland rückläufig. 

Es bestehe die Gefahr, dass zukünftig nicht mehr alle Flächen ausreichend von Bienen beflogen werden und die notwendige Bestäubungsleistung dort nicht erbracht werden kann. 

Neben der Wertschöpfung besitze das Imkern einen hohen Freizeitwert. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Nutztier Biene werde die Beobachtungsgabe geschult, das Verständnis für natürliche Zusammenhänge verbessert, Entspannung ermöglicht und der Erfahrungsaustausch mit anderen Imkern gefördert. (exb)

Schulungs-CD des LVBI "Generation 21 - Imkern mit Zukunft"

Ab September über die Geschäftsstelle des LVBI erhältlich

Bild: A.Titz

Ab September 2015 ist die Schulungs-CD "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" erhältlich. Erstellt wurde sie von Alexander Titz, Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung der Imker im Landesverband der Bayerischen Imker e.V. Sie ist für die Betreuer und Ausbilder in den bayerischen Imkervereinen gedacht.

Erhältlich ist die CD beim Bayerischen Imkertag 2015 in Aschaffenburg oder über die Geschäftsstelle des LVBI für einen Preis von 3,50 Euro. Sie enthält Power-Point-Vorlagen zu verschiedenen Schulungsthemen sowie Tipps und Informationen zur Nachwuchsausbildung.

Die Geschäftsstelle des LVBI

 

Michael Hüttner wurde Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes

Hohe Auszeichnung für Michael Hüttner im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Michael Hüttner, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Gertrud Hüttner, Bürgermeister Michael Göth und Helmut Heuberger, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg am 14. Dezember im Bayerischen Hof in Sulzbach-Rosenberg, erhielt Michael Hüttner die Auszeichnung als Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Für Michael Hüttner war diese Auszeichnung schon etwas überraschend, doch der Kreisvorsitzende Andreas Royer sah es jetzt als richtigen Zeitpunkt den langjährigen Vorgänger seines Amtes zu würdigen. 

In seiner Laudatio erwähnte unter anderem Andreas Royer auch die Arbeit des ehemaligen Kreisvorsitzenden und bezeichnete sie als Grundstein für die jetzige positive Entwicklung und den damit verbundenen Erfolge der Ortsvereine innerhalb des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg.

Am 8. März 1986 übernahm Michael Hüttner das Amt als Kreisvorsitzenden und führte 22 Jahre die Imker im Kreisverband mit ihren Ortsvereinen Neukirchen-Holnstein, Auerbach, Jura-Högen, Königstein, Illschwang-Birgland und Sulzbach-Rosenberg. In diesen Jahren betreuten die Imker noch mehr als 3000 Bienenvölker innerhalb des Kreisverbandes. Für Michael Hüttner oft keine leichte Aufgabe, denn auch schon in diesen Jahren hatten die Imker ihre Probleme mit den verschiedenen Bienenkrankheiten. Aber auch für die Sorgen und Nöten der Imker, stand bei Michael Hüttner im eine Tür offen und jeder Imker bekam von ihm immer die volle Unterstützung. Ebenso stand auch die Nachwuchsarbeit bei ihm im Vordergrund und begleitete auch so manches Schulprojekt. Diese Einstellung von Michael Hüttner war eigentlich in der Zeit schon revolutionierend und der Grundstein für die heutige Arbeit in den Imkervereinen. 

Zum Schluss bekam Michael Hüttner zahlreiche Glückwünsche wie von Bürgermeister Michael Göth, sowie von den Orstvorsitzenden des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg und vielen Gästen. Für Gertrud Hüttner überreichte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Dankeschön noch einen Blumenstrauß.  

In jedes Dorf ein Bienenvolk

Eine Initiative der Imker im Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Durch den stetigen Rückgang der Bienenvölker ist die flächendeckende Bestäubung nicht mehr gewährleistet und es kommt in den letzten Jahren verstärkt zu Ernteminderungen. Bis vor zwei, drei Generationen war das Vorkommen der Honigbiene und somit ihre Dienste an der Allgemeinheit selbstverständlich. Auf den Dörfern gab es mindestens einen Imker. Bienenhäuser gehörten allerorten zum ländlichen Erscheinungsbild.

Mittlerweile sank in Bayern aber die Zahl der Bienenvölker vom Jahr 2000 bis 2009 von 296.000 auf 162.000. Ein so vehementer Rückgang der Hauptbestäuber in unserem Ökosystem hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenwelt. 

Wie können Sie die Aktion der Imker unterstützen?

  • Grundstücke melden, auf denen Bienenhaltung möglich ist.
  • Mit den örtlichen Imkervereinen Kontakt aufnehmen.
  • Für artenreiche Blühflächen sorgen.
  • Angesprochen sind: Landwirte, Gemeinden, Privatpersonen und Vereine.
  • Mit Obst- und Gartenbauvereinen kooperieren.
  • Jährliche Bilanz, Veränderungen in der Natur registrieren.
  • Eine Veranstaltung pro Jahr mit dem Bürgermeister, bei der die Situation der Honigbienen in den Dörfern der Gemeinde im Mittelpunkt steht.

Melden Sie sich bei uns unter: Kontakt oder direkt beim Kreisvorsitzenden Andreas Royer unter:  andreas.royer(at)zeitung.org

 

Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln

Seit 24.09.2001 ist die Verordnung zur Änderung über Nachweispflichten für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren ( Bienen ) bestimmt sind und zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken in Kraft getreten.

Die Ortsvorstände können das Bestandsbuch ab sofort für Ihre Imker herunterladen. Mehr Informationen dazu unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart