Herzlich Willkommen beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV - Bienen an der Schule beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, geht auch 2020 weiter

Die große Aktion der Imker des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg geht auch 2020 weiter! 

Aktuelle Informationen vom Imker-Kreisverband

Jahres- und Schulungsplan 2020

Ab sofort kann der Jahres- und Schulungsplan 2020 heruntergeladen werden. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg hat sich wieder bemüht ein erfolgreiches Programm zusammenzustellen.

Das Jahres- und Schulungsprogramm 2020

Das Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

Ab sofort können Sie beim Abrufen des Varroa-Wetters, einfach die Postleitzahl Ihres Bienenstandortes eingeben und schon sehen Sie die aktuellen Behandlungshinweise.

Varroa-Wetter mit Postleitzahl

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Vorstandssitzung des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg

Gastgeber ist in diesem Jahr der Imkerverein Neukirchen-Holnstein

Die Vorstandschaft des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg trifft sich am 8. Februar im Gasthaus Waldlust in Neukirchen. Beginn ist um 13.30 Uhr. Siehe auch Termine

Imker-Kreisverband mit zweitbestem Besucherergebnis

Ortsvereine mit einer hervorragenden Statistik

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Der Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg kann mit 2347 Besuchern mit dem zweitbestem Besucherergebnis aufweisen. Das sind 206 mehr Besucher als im Jahr 2018. Die Ortsvereine können 2019 auch mit einem neuen Besucherrekord aufweisen. So hatten die Ortsvereine des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg folgende Ergebnisse.

  • Imkerverein Neukirchen-Holnstein 855 Besucher - 2018 (848 Besucher) + 7
  • Imkerverein Illschwang-Birgland 1398 Besucher - 2018 (1391 Besucher) + 7
  • Imkerverein Auerbach - 905 Besucher - 2018 (812 Besucher) + 93
  • Imkerverein Jura-Högen - 986 Besucher - 2018 (978 Besucher) + 8
  • Imkerverein Königstein - 912 Besucher - 2018 (840 Besucher) + 72

 

 

Wieder Gold1a nach Jura-Högen

Karlheinz Haas errang wieder die Gold1a Medaille in Nüdlingen

Bild:BZV Sulzbach-Rosenberg

Karlheinz Haas schaffte es wieder beim 6. Honigfest in Nüdlingen die Gold1a Medaille zu gewinnen. Er hatte in allen Kategorien die volle Punktzahl und bei der Invertase konnte der Honig sogar einen Wert von fast 200 aufweisen. Lesen Sie den Bericht unter: Imkerverein Jura-Högen

Bienen sollen weiterfliegen: Kreis-Imkertag in Sulzbach-Rosenberg

Seit mindestens fünfzig Millionen Jahren gibt es Bienen. Können sie auch in unserer Zeit noch existieren? Der Kreisimkertag 2019 zeigt Wege und Hilfen auf.

Bild: Helga Kamm

Noch fliegen sie, die Bienen, auch an diesem sonnigen Oktobertag, an dem sich im Capitol Imker aus den sechs Ortsverbänden zum jährlichen Kreisimkertag zusammengefunden haben. Dass die Bienen heute nur mit Hilfe des Menschen überleben können, wurde im Vortrag der Bienen-Fachberaterin Renate Feuchtmeyer deutlich.

Kreisvorsitzender Andreas Royer zeigte auf, dass nicht nur die Sympathieträgerin Honigbiene, sondern die Insektenwelt insgesamt gefährdet sei. "Was einer solchen Entwicklung entgegenwirken kann, ist weitreichender Biotop- und Artenschutz", erklärte er und erinnerte an den Erfolg des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" Anfang des Jahres: "Es führte mittlerweile zum vielleicht besten Naturschutzgesetz in Bayern".

EU-Förderung überdenken

Für die Imker, so Royer, gelte ein klares Ja zur bäuerlichen Landwirtschaft. Leider hätten deren freiwillige Leistungen den Artenrückgang im Acker- und Grünland nicht aufhalten können. Das neu gefasste Gesetz beinhalte bessere Rahmenbedingungen für eine naturverträglichere Landwirtschaft. Die EU-Förderungen, riet der Vorsitzende, sollten sich weniger an der Fläche orientieren, sondern an den Leistungen für Naturschutz und Gemeinwohl. Abhängigkeiten von Großkonzernen und der Agrochemie-Lobby würden den Bauern dagegen schaden.

Bild: Helga Kamm

Den vielfältigen Gefahren für die Natur entgegenzuwirken, betrachten die Imker als ihre Aufgabe. Die alljährliche "Varroa-Runde", verschiedene Fortbildungen, die Daueraktion "In jedes Dorf ein Bienenvolk" und insbesondere die Nachwuchsarbeit mit den Probe-Imkern, zeigte Andreas Royer als die Haupt-Aktivitäten des Kreisverbandes auf.

Die diversen Arten von Bienen, so Feuchtmeyer, haben unterschiedliche Ansprüche. Morsches Holz die einen, großblütige Pflanzen die anderen, Mauerritzen, unterschiedliche Zeiten, in denen sie Nektar sammeln und Blumen, die gerade dann blühen. "Es muss halt alles zusammenpassen, das Nahrungsangebot, das Nistmaterial und das Pollenangebot", sagte die Expertin. Dass Wollbienen ihre Nester mit Pflanzenhaar auskleiden, dass Solitärbienen in Blüten übernachten oder ein Mittagsschläfchen halten, dass die Blattschneiderbiene Blattstücke zum Nisten braucht, dass manche Bienen die Blütenfarben blau, andere gelb bevorzugen: All diese Informationen gab sie an ihre Zuhörer weiter.

"Gemeinsam erfolgreich"

Sie begrüßte ausdrücklich den Wert von Bienenweiden am Rande der Straßen oder in Siedlungen. Dafür, dass dies in Sulzbach-Rosenberg bereits seit langem praktiziert werde, bedankte sich Andreas Royer bei Bürgermeister Michael Göth, der wiederum die gemeinsame erfolgreiche Arbeit mit dem Imker-Kreisverband und dem Ortsverband unter Helmut Heuberger würdigte. Die Imker, so Göth, hätten sich zu einem Motor entwickelt, "der uns berät, Vorschläge macht und vor allem mit dem Projekt ,Imker auf Probe' großen Erfolg erzielt".

Was Bienen sich wünschen würden, erläuterte Renate Feuchtmeyer. Aus der Sicht der Fachberaterin für Bienenzucht in der Oberpfalz ist das vor allem eine attraktive Bienenweide mit Nektar und Pollen. Dazu Nistmöglichkeiten, Nistmaterial, Schutz in der Nacht und vor Regen sowie Paarungsplätze für Honigbienen, Hummeln und solitäre Wildbienen. Totholz im Garten, Samenstände von Blumen, offene statt gefüllten Blüten - sie zeigte eine Fülle von Hilfen auf, mit denen Bienen das Leben und Überleben erleichtert werden kann.

Der Kreisverband Sulzbach-Rosenberg umfasst die Ortsverbände Illschwang-Birgland, Auerbach, Jura-Högen, Königstein, Neukirchen-Holnstein und Sulzbach-Rosenberg mit insgesamt 260 Mitgliedern. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg ist mit 159 Mitgliedern der stärkste und hat 109 aktive Imker.

Der Bayerische Imkertag 2019 in Amberg

Die Abschiedstour vom Präsident des DIB, Peter Maske - Inthronisation der neuen Honigkönigin

Bild: LVBI

Am Freitag den 13. September traf sich das Präsdium des Landesverbandes der Bayerischen Imker um 15 Uhr im Rathaus der Stadt Amberg zum Bürgermeisterempfand. Oberbürgermeister Michael Cerny erzählte den Imkern über die Stadt und zeigte das Rathaus. Als Abschluss durften dann die Imker auf den berühmten Rathausbalkon. Am Abend gab es dann eine Präsdiumssitzung im ACC.

Am Samstag war dann der große Delegiertentag im ACC. Hier trafen sich die Kreisvorstände aus ganz Bayern zum Informationsaustausch. Am Abend gab es dann noch ein gemütliches Treffen beim Kummertbräu in Amberg.

Am Sonntag begann dann mit einem kleinen Gottesdienst der eigentliche Bayerische Imkertag 2019. Stefan Spiegl begrüßte zahlreiche Ehrengäste. Im Anschluss war dann die Inthronisation der Bayerischen Honigkönigin und Honigprinzessin, Katharina II. und Alexandra. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich dann im ACC und im Freigelände die Imkerverein aus Amberg und Vilseck.

Bildergalerie zum Bayerischen Imkertag 2019 in Amberg

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Die Varroarunde 2019

Neuer Behandlungszeitraum wurde erarbeitet - Modell zur Amerikanischen Faulbrut wurde vorgestellt

Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich für das rege Interesse. Er fragte dann die Bienensachverständigen Roland Singer und Karl Siegert über die Varroasituation. Hier berichtete Singer, dass bisher wenig Milben bekannt sind. Singer wiederum berichtete über teilweise dramatische Zahlen alleine schon in den Drohnenwaben. Hier zeigt sich wieder wie wichtig ein gemeinsamer Behandlungszeitpunkt wird. Hier wurde dann mit dem Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz ein gemeinsamer Behandlungszeitpunkt erarbeitet und vom 25.7.2019 bis 15.8.2019 festgelegt. Dr. Pilz fragte dann noch in die Runde was noch in das Schreiben sollte für die Imker. Das Schreiben geht dann am 15. Juli an die Imker raus.

Kreisvorsitzender Andreas Royer stellte dann noch das „Dynamische Ampelsystem“ vor. Es handelt sich hier um ein zweijähriges Modellprojekt für eine nachhaltige Strategie zur Eindämmung der Amerikanischen Faulbrut unter Berücksichtigung der Bienengesundheit und des Tierschutzes.

Fazit der großen Diskussion: Der Wunsch nach einer breiten Vertrauensbasis ist sicher auf offene Ohren gestoßen. Um alle Imker im persönlichen Gespräch aufzuklären, zu informieren und um Vertrauen zu schaffen, ist deshalb bei auftretenden Fällen ein „Runder Tisch“ einzuberufen. Dieses Thema gilt es jetzt noch auszuarbeiten.

Imkertreffen am Ossinger

Volle Hütte am Ossinger - Imker feiern kräftig

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Kreisvorsitzender Andreas Royer, Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, Stefan Hubmann, Karin und Dietmar Haar

Am Samstag den 18. Mai fand in der Ossingerhütte in Königstein das traditionelle Imkertreffen des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg statt. Es ist schon eine außergewöhnliche Veranstaltung da sich hier sämtliche Ortsvorsitzende sowie der Kreisvorsitzende Andreas Royer treffen. Alleine schon der Aufstieg zur Hütte ist immer ein Erlebnis. Bei einer guten Brotzeit und vielen guten Gesprächen ging dann ein schöner Abend zu Ende.

Das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten!

Herr Söder erspart uns nicht nur den Volksentscheid für „Rettet die Bienen“ sondern er wird auch Teile des Volksbegehrens vom Flächenfraß übernehmen.

Am Montag hatten wir eine großartige Veranstaltung in Sulzbach-Rosenberg mit einem Film über Wildbienen: „Majas wilde Schwestern“

Jan Haft hat in faszinierenden Bildern das Leben und die Funktion von Wildbienen erklärt. Wirklich sehr empfehlenswert!

Am Dienstag kamen erste Pressemeldungen wie das Volksbegehren-Plus nun endlich aussehen sollte.

Die Ergebnisse habe ich angefügt!

Artenschutzpaket der Landesregierung

Herr Söder erspart uns nicht nur den Volksentscheid für „Rettet die Bienen“ sondern er wird auch Teile des Volksbegehrens vom Flächenfraß übernehmen. Der Flächenverbrauch soll auf 5 ha/Tag begrenzt werden und würde so erstmals in einem Gesetz stehen.

Sowas passiert nie ohne Grund: Herr Söder weiß ganz genau, wenn wir alle nochmal mobilisieren für ein Flächenfraß-Volksbegehren, dann werden es mehr als 18,4 % sein...

Noch nie hatte ein Volksbegehren solche positiven Auswüchse wie dieses! Wir haben ein Gesetz für Natur und Landwirte auf den Weg gebracht, dass es so und in dieser Schnelligkeit nie gegeben hätte.

Wir haben mit eine Diskussion in der Gesellschaft ausgelöst, die vorher undenkbar gewesen ist. Wir haben der bayrischen Staatregierung klare Kante gezeigt, dass es so nicht weiter gehen kann.

Wie wird es umgesetzt?

Das ganze kommt jetzt in den Landtag zur 1. und 2. Lesung. Danach wird es abgestimmt und im Sommer/Herbst soll es umgesetzt werden. Da bestimmt noch viele Verordnung erstellt und angepasst werden müssen dauert es bestimmt bis nächstes Jahr.

Was müssen wir machen?

Aufpassen das auch alles im Gesetz verankert ist was uns wichtig ist und das wichtigste: es muss auch danach umgesetzt werden!

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei allen Bedanken! Ohne Euch wäre es nicht so erfolgreich gewesen und auch nicht so schön!

Christoph Zollbrecht

stellv. ödp-Kreisvorsitzender

Der Probeimkertag des Kreisverbandes in Auerbach

Das Kloster Michelfeld sendet Schwester als Neuimkerin zur Veranstaltung

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - links Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, 3. v.r. Rudi Schatz Vorsitzender Imkerverein Auerbach, 4.v.r. Kreisvorsitzender Andreas Royer mit den Neuimkern

Bienenhaltung ist ein schönes und nützliches Hobby. Für manche ist es auch ein Beruf oder wird gar zur Berufung. Beim Probeimkertag des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, begrüßte der diesmalige Gastgeber Rudi Schatz Vorsitzender vom Imkerverein Auerbach, zahlreiche Gäste wie den Kreisvorsitzenden Andreas Royer und natürlich auch Interessierte Neuanfänger.

Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz zeigte in seinem Vortrag für die Neueinsteiger gerade in Zeiten, in denen das „Bienensterben“ in aller Munde ist, den richtigen Einstieg in die Imkerei und das dies eine sinnvolle Möglichkeit bietet für die Erhaltung der Natur aktiv zu werden. Denn die Bienen tragen durch die Bestäubung der Blüten vieler Kultur- und Wildpflanzen sowohl zu unserer gesunden Ernährung als auch zur Erhaltung verschiedenster Pflanzenarten einschließlich der sich von ihren Blättern, Samen und Früchte ernährenden Tiere bei. Doch mit der Anschaffung von Honigbienen wird man zu Tierhalter und übernimmt entsprechende Verantwortung – sowohl für die posierlichen Stachelträger selbst als auch für die Umwelt, in der sie leben – einschließlich unserer Mitmenschen. Daraus ergeben sich sowohl rechtliche als auch ethische Pflichten.

Der Kreisvorsitzende Andreas Royer machte die Anwesenden aufmerksam, dass in unserer heutigen aufgeräumten und teils ausgeräumten Kulturlandschaft nicht dauerhaft überleben können. Einerseits fehlen natürliche Behausungen, andererseits steht nicht mehr überall ein ausreichendes Blütenangebot als entscheidende Nahrungsgrundlage vom Frühjahr bis in den Spätsommer zur Verfügung. Hinzu kommen Krankheitserreger und Parasiten, die im Zuge der Globalisierung nach Mitteleuropa gelangten und ihrerseites die Gesundheit der Bienenvölker bedrohen. Honigbienen sind daher in unseren Breiten auf die Unterstützung des Menschen angewiesen. Deshalb zielt gute imkerliche Praxis darauf ab, bienenvölker gesund und vital zu halten, wobei die Vermehrung durch Teilung der Völker vorgenommen wird. So kann gewährleistet werden, dass die neuen Bienenvölker eine geeignete Behausung erhalten und sich unter der Obhut eines fürsorglichen Imkers möglichst gut entwickeln.

 

Vorstandssitzung 2019 beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Harmonie zeichnet den Kreisverband Sulzbach-Rosenberg aus - steigende Mitgliederzahlen

Die Vorstandssitzung in diesem Jahr fand beim Imkerverein Königstein im Königsteiner Hof statt. Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Ortsvorsitzenden. In seinem Bericht informierte er über die letztjährige Honigernte, sprach über die Varroarunde und informierte die Imker über die Statistik des Landesverbandes. Lesen Sie den Bericht unter: Vorstand

Schulungs-CD des LVBI "Generation 21 - Imkern mit Zukunft"

Ab September über die Geschäftsstelle des LVBI erhältlich

Bild: A.Titz

Ab September 2015 ist die Schulungs-CD "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" erhältlich. Erstellt wurde sie von Alexander Titz, Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung der Imker im Landesverband der Bayerischen Imker e.V. Sie ist für die Betreuer und Ausbilder in den bayerischen Imkervereinen gedacht.

Erhältlich ist die CD beim Bayerischen Imkertag 2015 in Aschaffenburg oder über die Geschäftsstelle des LVBI für einen Preis von 3,50 Euro. Sie enthält Power-Point-Vorlagen zu verschiedenen Schulungsthemen sowie Tipps und Informationen zur Nachwuchsausbildung.

Die Geschäftsstelle des LVBI

 

Michael Hüttner wurde Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes

Hohe Auszeichnung für Michael Hüttner im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Michael Hüttner, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Gertrud Hüttner, Bürgermeister Michael Göth und Helmut Heuberger, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg am 14. Dezember im Bayerischen Hof in Sulzbach-Rosenberg, erhielt Michael Hüttner die Auszeichnung als Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Für Michael Hüttner war diese Auszeichnung schon etwas überraschend, doch der Kreisvorsitzende Andreas Royer sah es jetzt als richtigen Zeitpunkt den langjährigen Vorgänger seines Amtes zu würdigen. 

In seiner Laudatio erwähnte unter anderem Andreas Royer auch die Arbeit des ehemaligen Kreisvorsitzenden und bezeichnete sie als Grundstein für die jetzige positive Entwicklung und den damit verbundenen Erfolge der Ortsvereine innerhalb des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg.

Am 8. März 1986 übernahm Michael Hüttner das Amt als Kreisvorsitzenden und führte 22 Jahre die Imker im Kreisverband mit ihren Ortsvereinen Neukirchen-Holnstein, Auerbach, Jura-Högen, Königstein, Illschwang-Birgland und Sulzbach-Rosenberg. In diesen Jahren betreuten die Imker noch mehr als 3000 Bienenvölker innerhalb des Kreisverbandes. Für Michael Hüttner oft keine leichte Aufgabe, denn auch schon in diesen Jahren hatten die Imker ihre Probleme mit den verschiedenen Bienenkrankheiten. Aber auch für die Sorgen und Nöten der Imker, stand bei Michael Hüttner im eine Tür offen und jeder Imker bekam von ihm immer die volle Unterstützung. Ebenso stand auch die Nachwuchsarbeit bei ihm im Vordergrund und begleitete auch so manches Schulprojekt. Diese Einstellung von Michael Hüttner war eigentlich in der Zeit schon revolutionierend und der Grundstein für die heutige Arbeit in den Imkervereinen. 

Zum Schluss bekam Michael Hüttner zahlreiche Glückwünsche wie von Bürgermeister Michael Göth, sowie von den Orstvorsitzenden des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg und vielen Gästen. Für Gertrud Hüttner überreichte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Dankeschön noch einen Blumenstrauß.  

In jedes Dorf ein Bienenvolk

Eine Initiative der Imker im Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Durch den stetigen Rückgang der Bienenvölker ist die flächendeckende Bestäubung nicht mehr gewährleistet und es kommt in den letzten Jahren verstärkt zu Ernteminderungen. Bis vor zwei, drei Generationen war das Vorkommen der Honigbiene und somit ihre Dienste an der Allgemeinheit selbstverständlich. Auf den Dörfern gab es mindestens einen Imker. Bienenhäuser gehörten allerorten zum ländlichen Erscheinungsbild.

Mittlerweile sank in Bayern aber die Zahl der Bienenvölker vom Jahr 2000 bis 2009 von 296.000 auf 162.000. Ein so vehementer Rückgang der Hauptbestäuber in unserem Ökosystem hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenwelt. 

Wie können Sie die Aktion der Imker unterstützen?

  • Grundstücke melden, auf denen Bienenhaltung möglich ist.
  • Mit den örtlichen Imkervereinen Kontakt aufnehmen.
  • Für artenreiche Blühflächen sorgen.
  • Angesprochen sind: Landwirte, Gemeinden, Privatpersonen und Vereine.
  • Mit Obst- und Gartenbauvereinen kooperieren.
  • Jährliche Bilanz, Veränderungen in der Natur registrieren.
  • Eine Veranstaltung pro Jahr mit dem Bürgermeister, bei der die Situation der Honigbienen in den Dörfern der Gemeinde im Mittelpunkt steht.

Melden Sie sich bei uns unter: Kontakt oder direkt beim Kreisvorsitzenden Andreas Royer unter:  andreas.royer(at)zeitung.org

 

Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln

Seit 24.09.2001 ist die Verordnung zur Änderung über Nachweispflichten für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren ( Bienen ) bestimmt sind und zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken in Kraft getreten.

Die Ortsvorstände können das Bestandsbuch ab sofort für Ihre Imker herunterladen. Mehr Informationen dazu unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart