Herzlich Willkommen beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Schulprojekte beim Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg machen Spaß!

In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - In jedes Dorf ein Bienenvolk - die Aktion des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg, geht auch 2018 weiter

Die große Aktion der Imker des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg geht auch 2018 weiter! 

Aktuelle Informationen vom Imker-Kreisverband

Jahrestermine 2018

Ab sofort kann der Jahres- und Schulungsplan 2018 heruntergeladen werden. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg hat sich wieder bemüht ein abwechslungsreiches und interessantes Schulungsprogramm anzubieten.

Jahres- und Schulungsplanung 2018 

Der Schulungskatalog

Das Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

Ab sofort können Sie beim Abrufen des Varroa-Wetters, einfach die Postleitzahl Ihres Bienenstandortes eingeben und schon sehen Sie die aktuellen Behandlungshinweise.

Varroa-Wetter mit Postleitzahl

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Terminänderung des Kreisimkertages 2018

Dr. Christof Janko hat aus beruflichen Gründen abgesagt

Aus beruflichen Gründen hat der Referent Dr. Christof Janko von der Wildlebensraumberatung den Termin abgesagt. Dadurch musste der Kreisverband reagieren und einen neuen Termin und Referent finden. Jetzt ist der Termin Mittwoch 21. November 2018 angesetzt mit dem Referenten Jürgen Binder von der Prof. Ludwig Armbruster Imkerschule aus Schwäbisch Hall. Beginn ist um 19.00 Uhr. Siehe auch Termin

Die Varroarunde 2018

Ortsvorstände und Veterinärdirektor trafen sich zu jährlichen Varroarunde

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Der Kreisvorsitzende vom Kreisverband Sulzbach-Rosenberg, Andrea Royer begrüßte die zahlreichen Teilnehmer zur Varroarunde 2018. Er wies nochmals auf den Erfolg dieser Runde hin. Hier das Protokoll zur Varroarunde am 12. Juli 2018.

Teilnehmer:

Vertreter Ortsverein Imkerverein Königstein

Vertreter Ortsverein Imkerverein Neukirchen-Holnstein

Vertreter Ortsverein Imkerverein Illschwang-Birgland

Vertreter Ortsverein Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Vertreter Bienenzuchtverein Amberg

Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz

Kreisvorsitzender Kreisverband Amberg Johann Müllner

Kreisvorsitzender Kreisverband Sulzbach-Rosenberg Andreas Royer

Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz

Bezirksvorsitzender der Oberpfalz Richard Schecklmann

Bienensachverständiger Roland Singer

Bienensachverständiger Karl Siegert

Punkt1

Kreisvorsitzender Andreas Royer begrüßte die Teilnehmer und forderte auf gleich einen gemeinschaftlichen Behandlungstermin auszumachen.

Die Teilnehmer einigten sich auf den gemeinschaftlichen Behandlungstermin von 23. Juli bis 5. August 2018. Wer schon früher abgeräumt hat kann schon ab den 16. Juli mit der Varroabehandlung beginnen.

Punkt2

Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann berichtete über die totale Brutentnahme.

Bei der vollständigen Brutentnahme nutzt man das Prinzip des Schwarms und trennt die Bienen von der Brut. Dadurch entsteht in beiden Volksteilen eine Zeit, in der keine verdeckelte Brut vorhanden ist und in der daher eine einfache Varroabehandlung möglich ist. Die Brutentnahme ersetzt in der Regel eine konventionelle Sommerbehandlung. Bei dem Volksteil ohne Brut fängt man fast alle Milben durch eine Fangwabe mit offener Brut ab. Die Brutwaben in den Brutsammlern lässt man schlüpfen und behandelt in der Zeit, in der keine verdeckelte Brut vorhanden ist.

Punkt3

Veterinäramtsdirekter Dr. Werner Pilz informierte sich ob die Bestellungen der Medikamente in den Vereinen reibungslos funktioniert. Dies wurde bestätigt. Eer wird wieder ein Schreiben an die Imker rausgeben in der der gemeinsame Behandlungszeitpunkt festgelegt ist.

Punkt4 (chronischer Paralysevirus)

Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann informierte die Imker über den chronischen Paralysevirus. Die chronische Paralyse ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung der Bienen. Die Infektion erfolgt über die Nahrung oder Wunden. Auch eine Infektion der Brut kann über das Futter erfolgen, in den Larven kann sich das Virus jedoch nicht vermehren. In den erwachsenen Bienen hängt die Vermehrungsgeschwindigkeit von der Temperatur ab. Unterhalb der Bruttemperatur verbreitet sich das Virus am schnellsten. Wesentlich für den Ausbruch der Paralyse ist auch die Tatsache, wenn Bienen längere Zeit im Stock zusammengedrängt sind bzw. deren Ausflug durch Schlechtwetterperioden oder Zeiten mit fehlender Tracht gehindert oder eingeschränkt ist.

Infizierte Bienen sterben meist nach 10-12 Tagen. Die Krankheit wird jedoch in vielen Fällen nicht erkannt, selbst wenn 30% der Bienen erkrankt sind, da die meisten infizierten Bienen während des Fluges sterben. Häufig kommt es selbst bei stark infizierten Völkern zur spontanen Selbstheilung.

Punkt5

Dr. Werner Pilz informierte die Runde zum Thema Faulbrutmonitoring. Es handelt sich hier um einen sehr großen Erfolg. Er informierte das Kunstschwarmverfahren leider nur in Sperrgebieten möglich ist. In der Bienenseuchenverordnung wäre eine Änderung zu diesem Thema nötig.

Das offene Kunstschwarmverfahren:

Die letzte Honigentnahme bei Trachtende ist die beste Zeit um einen OKS zu bilden. Ungefähr Mitte Juli, je früher desto besser, damit der zweite Kunstschwarm, der aus dem Restvolk gebildet wird, nicht zu spät in den August hinein fällt. Nach der ersten Augustdekade sollte man möglichst keinen OKS mehr machen, die Bienen beginnen dann, sich endgültig auf den Winter vorzubereiten. Zur Erstellung eines offenen Kunstschwarmes muss das Volk in zwei Teile geteilt werden: den weiselrichtigen waben- und brutlosen Teil (also die Honigraumbienen, die Flugbienen und die Königin) den Kunstschwarm, und den weisellosen Teil (das Restvolk mit der Brut). Einmal um den Bautrieb eines Schwarmes zu nutzen und zum Anderen, das Volk ohne die geringste Schwächung vollkommen varroafrei zu machen.

 

Das geschlossene Kunstschwarmverfahren:

= mit Kellerhaft

• Königin käfigen und in eine Kunstschwarmkiste hängen.

• Trichter aufsetzen und Waben abschütteln.

• Bienen mit Wasser einsprühen

• Kunstschwarmkiste maximal zu einem Drittel füllen (große Kisten erforderlich)

• Kunstschwarm kühl stellen (maximal 13°C) Kunstschwarm nicht füttern, aber genau beobachten.

• Spätestens nach 24 h füttern, dann ist die Honigblase leer.

• Kunstschwarm am 2. Tag abends einlaufen lassen

• Königin in eine desinfizierte Zarge mit Mittelwänden hängen und Bienen über eine Einlaufhilfe durch das Flugloch einlaufen lassen. 

 

Probe-Imkertag des Kreisverbandes in Königstein

Lebensnotwendige Arbeit

Vorstellung der neuen Probe-Imker mit (von links) Fachwart Alexander Titz, Kreisvorsitzendem Andreas Royer, Kurt Staudte, Celine Brunner, Vorsitzendem Günther Haller, Jonas Spiller und Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst. Bild: exb

"Imkern auf Probe" ist eine beliebte Möglichkeit, ohne große Verbindlichkeiten Einblick in die theoretischen und praktischen Grundlagen der Imkerei zu erhalten. Einhergehen damit aber auch konkrete Vorteile für Natur und Umwelt. Also ein echter Mehrwert für die Region. 

Günther Haller freute sich beim Probe-Imkertag des Kreisverbandes als Vorsitzender der örtlichen Bienenzüchter über das Interesse von Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst, Kreisvorsitzendem Andreas Royer und von Helmut Heuberger als Vorsitzendem des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg. 

Auch Peter Zagel, Chef des Imkervereins Neukirchen-Holnstein, sowie Vertretungen des Imkervereins Illschwang-Birgland und natürlich auch der Imkerverein Hirschbach-Königstein zeigten am Freitag Präsenz im Königsteiner Hof.

Flächendeckung angestrebt 

Kreisvorsitzender Andreas Royer, machte nochmals auf die Wichtigkeit des Imkerns auf Probe aufmerksam und erinnerte an das Projekt des Kreisverbandes "In jedes Dorf ein Bienenvolk" zur Gewährleistung einer flächendeckenden Bestäubung. Hier sollten Landwirte, Privateigentümer und Gemeinden auf Flächen hinweisen, die sich als Standorte für Bienen eignen. Imkervereine, die das "Imkern auf Probe" anbieten und damit den Imkernachwuchs fördern, können seit 2008 mit einem Zuschuss des Freistaates Bayern rechnen, informierte Fachwart Alexander Titz die Imker-Kollegen. 

Honigbienen haben in unseren Breiten ohne menschliche Hilfe heute kaum mehr Überlebenschancen. Andererseits sind Bienen aufgrund ihrer Bestäubungsleistung bei den meisten bunt blühenden Pflanzen - Nutzpflanzen und Wildpflanzen gleichermaßen - für uns alle lebensnotwendig. Es sei deshalb wichtig, dass es Menschen gibt, die sich mit Bienen befassen. 

Nun sei es aber auch nicht ganz einfach, Kontakt zu Bienen und zu Imkern zu finden, so Titz. "Es ist deshalb angebracht, jungen Menschen über die Schulen Zugang zu Bienen anzubieten. Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Kinder von der 5. bis zur 10. Klasse, unabhängig von der Schulart, für Bienen sehr interessieren."

Erfolgreich in Schulen 

Wenn Unterricht über Bienen angeboten werde, stelle sich schnell Nachfrage ein. Und das zeigten auch die Schulprojekte des Kreisverbandes, bei denen derzeit die Jahnschule Sulzbach-Rosenberg, die Krötenseeschule, die Pestalozzischule, das Erasmus-Gymnasium Amberg, die Grundschule Illschwang und die Grundschule Königstein erfolgreich betreut werden. 

Bienen in der Schule müssten sich nicht ausschließlich auf den Biologieunterricht beschränken, dem sie zweifellos am nächsten stehen. Auch andere Fächer wie Religion, Kunst, Mathematik und Deutsch könnten sich am Bienenprojekt beteiligen informierte Fachwart Alexander Titz. Ein Lehrfilm über das Leben der Honigbiene rundete den interessanten Abend ab. 

Unentbehrliche Bienen

Warum wird die Bienenhaltung in Bayern gefördert? Fachwart Alexander Titz gab in Königstein Auskunft: In der Landwirtschaft sind 80 Prozent der Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch die Honigbienen angewiesen. Beispielsweise ist Obstbau ohne Bienen undenkbar. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Bienen die Ertragsmenge und -qualität auch für viele nicht zwingend fremdbestäubte Kulturpflanzen wie z.B. den Raps deutlich erhöhen. 

Auch für die Wildflora spielen die Bienen eine unentbehrliche Rolle, sie tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Imkerei durch Bestäubung der Kultur- und Wildpflanzen wird auf das 15-fache der Honig- und Wachsproduktion geschätzt. Allerdings ist die Zahl der Imker in Deutschland rückläufig. 

Es bestehe die Gefahr, dass zukünftig nicht mehr alle Flächen ausreichend von Bienen beflogen werden und die notwendige Bestäubungsleistung dort nicht erbracht werden kann. 

Neben der Wertschöpfung besitze das Imkern einen hohen Freizeitwert. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Nutztier Biene werde die Beobachtungsgabe geschult, das Verständnis für natürliche Zusammenhänge verbessert, Entspannung ermöglicht und der Erfahrungsaustausch mit anderen Imkern gefördert. (exb)

Von Heitzer- und Tankstellenbienen

Prof. Jürgen Tautz beim Kreisimkertag in Sulzbach-Rosenberg

Vor der Eröffnung des Kreis-Imkertages stand die Vorstellung der Bienen-Schulprojekte mit (von links) Stefan Hubmann (Betreuer Krötenseeschule), Kreisvorsitzendem Andreas Royer, Magdalena Kraft (Willmannschule), Ortsvorsitzendem Helmut Heuberger (Jahn- und Pestalozzischule), Bürgermeister Michael Göth und als Koordinator Bienenfachwart sowie Landesobmann Alexander Titz. Bild: Hierstetter
Professor Jürgen Tautz nahm rund 100 Besucher mit in die Wunderwelt der Honigbienen. Bild: Royer

Das größte und älteste Rätsel, das sich bei einer Betrachtung staatenbildender Insekten stellt, ist die Frage, wie derart viele Individuen zusammenarbeiten. Dafür können sie so in der Summe ein übergeordnetes Lebewesen - einen Superorganismus - bilden. Beim Kreis-Imkertag brachte Prof. Jürgen Tautz im Capitol viel Überraschendes zutage.

Antwortversuche auf diese Frage haben zu einem höchst komplexen Resultat der Evolution geführt und dabei immer neue Fragen aufgeworfen. Die Forschung auf diesem Gebiet ist laut Prof. Jürgen Tautz vom Bio-Zentrum der Universität Würzburg nach wie vor höchst lebendig und spannend, nicht zuletzt durch unterschiedliche Blickwinkel, die unterschiedliche Antworten zulassen. 

Als Startpunkt einer neuen Bienenkolonie lässt sich zum Beispiel, so Tautz, das Ausschwärmen ansehen, bei dem die Hälfte der alten Kolonie gemeinsam mit der alten Königin das Nest verlässt und eine neue Behausung sucht und bezieht. Die Ausstattung der neuen Wohnhöhle mit Waben sei die Voraussetzung dafür, dass die Organe der Kolonie die vielfältigsten Funktionen erfüllen können. "Die Nisthöhle mit den Waben ist die Welt, in der die Bienen den allergrößten Teil ihres Lebens verbringen. Angenehmes Wohnen im Bienenstock ist möglich, weil die Tiere viele Eigenschaften im Stock dauerhaft kontrollieren." Die Zusammenarbeit des Schwarmverhaltens, des Wabenbaus, der Nest-Klimatisierung und aller weiterer Gemeinschaftsleistungen des Bienenvolks basiere auf der Abstimmung der Beiträge jeder einzelnen Biene. Durch dieses Zusammenwirken brächten die Bienen eines Stocks als Superorganismus - Bien genannt - erstaunliche Leistungen zustande. 

Immer wieder neue Blickwinkel, neue Forschungsmethoden und immer mächtigere Werkzeuge, die enorme Datenmengen bewältigen, ließen allmählich ein Bild der Honigbienen entstehen, das durch den High-Tech-Blick keinesfalls entzaubert dastehe, sondern ganz im Gegenteil, höchstes Erstaunen und Bewunderung hervorrufe, ergänzte der Wissenschaftler. "Welche Methoden wir auch immer weiterentwickeln, auf welchem Weg wir auch immer neue Daten generieren, die Bienenforschung bleibt ein zutiefst spannendes und wichtiges Feld", so Tautz weiter. "Jedes neue Wissen hilft uns, mehr über ein Wesen zu erfahren, von dem wir in hohem Maße abhängig sind - die Biene." 

Noch bevor Kreisvorsitzender Andreas Royer den Kreisimkertag eröffnete (Kasten), stellte er mit Bürgermeister Michael Göth die Schulprojekte des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg der Öffentlichkeit vor. So präsentierten sich im Capitol die Krötensee-Mittelschule, das Erasmus-Gymnasium Amberg und die Willmannschule aus Amberg.

Die Schulen zeigten ihre Arbeit an den Bienen sowie verschiedene Umweltschutzprojekte. Weitere Schulen, die vom Kreisverband betreut werden, sind die Jahnschule aus Sulzbach-Rosenberg, die Pestalozzischule, die Grundschule Illschwang und die Grundschule Königstein. Alle Schulen besitzen ein oder mehrere Bienenvölker. Dabei lernen die Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Bienen.

Wichtige Bestäuber

Auf die wichtige Funktion der Honigbienen als Bestäuber machte Imker-Kreisvorsitzender Andreas Royer bei seinem Eröffnungsreferat aufmerksam. Er stellte den übergroßen Wert dieser Insekten für Natur und Umwelt in den Mittelpunkt, wies auf deren Gefährdung hin und zeigte Möglichkeiten auf, wie den Honigbienen - etwa durch entsprechende Flächenbestellung in der Landwirtschaft oder bienenfreundliche Pflanzen auf öffentlichem Grün oder in Privatgärten - geholfen werden kann. "Das Insektensterben sollte uns hellhörig machen, denn es liegt an uns Menschen, den Bienen eine lebenswerte Umwelt und so auch eine gute Zukunft zu bieten", resümierte Royer. Besonders freute er sich auch über die Teilnahme von MdL Reinhold Strobl, Bezirksrat Richard Gaßner, Bürgermeister Michael Göth, Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz, Bund Naturschutz-Kreisvorsitzendem Peter Zahn sowie Imker-Bezirkschef Richard Schecklmann.

Jedes neue Wissen hilft uns, mehr über ein Wesen zu erfahren, von dem wir in hohem Maße abhängig sind - die Biene.

Prof. Jürgen Tautz

Schulungs-CD des LVBI "Generation 21 - Imkern mit Zukunft"

Ab September über die Geschäftsstelle des LVBI erhältlich

Bild: A.Titz

Ab September 2015 ist die Schulungs-CD "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" erhältlich. Erstellt wurde sie von Alexander Titz, Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung der Imker im Landesverband der Bayerischen Imker e.V. Sie ist für die Betreuer und Ausbilder in den bayerischen Imkervereinen gedacht.

Erhältlich ist die CD beim Bayerischen Imkertag 2015 in Aschaffenburg oder über die Geschäftsstelle des LVBI für einen Preis von 3,50 Euro. Sie enthält Power-Point-Vorlagen zu verschiedenen Schulungsthemen sowie Tipps und Informationen zur Nachwuchsausbildung.

Die Geschäftsstelle des LVBI

 

Michael Hüttner wurde Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes

Hohe Auszeichnung für Michael Hüttner im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von rechts: Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Michael Hüttner, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Gertrud Hüttner, Bürgermeister Michael Göth und Helmut Heuberger, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg am 14. Dezember im Bayerischen Hof in Sulzbach-Rosenberg, erhielt Michael Hüttner die Auszeichnung als Ehrenvorsitzender des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Für Michael Hüttner war diese Auszeichnung schon etwas überraschend, doch der Kreisvorsitzende Andreas Royer sah es jetzt als richtigen Zeitpunkt den langjährigen Vorgänger seines Amtes zu würdigen. 

In seiner Laudatio erwähnte unter anderem Andreas Royer auch die Arbeit des ehemaligen Kreisvorsitzenden und bezeichnete sie als Grundstein für die jetzige positive Entwicklung und den damit verbundenen Erfolge der Ortsvereine innerhalb des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg.

Am 8. März 1986 übernahm Michael Hüttner das Amt als Kreisvorsitzenden und führte 22 Jahre die Imker im Kreisverband mit ihren Ortsvereinen Neukirchen-Holnstein, Auerbach, Jura-Högen, Königstein, Illschwang-Birgland und Sulzbach-Rosenberg. In diesen Jahren betreuten die Imker noch mehr als 3000 Bienenvölker innerhalb des Kreisverbandes. Für Michael Hüttner oft keine leichte Aufgabe, denn auch schon in diesen Jahren hatten die Imker ihre Probleme mit den verschiedenen Bienenkrankheiten. Aber auch für die Sorgen und Nöten der Imker, stand bei Michael Hüttner im eine Tür offen und jeder Imker bekam von ihm immer die volle Unterstützung. Ebenso stand auch die Nachwuchsarbeit bei ihm im Vordergrund und begleitete auch so manches Schulprojekt. Diese Einstellung von Michael Hüttner war eigentlich in der Zeit schon revolutionierend und der Grundstein für die heutige Arbeit in den Imkervereinen. 

Zum Schluss bekam Michael Hüttner zahlreiche Glückwünsche wie von Bürgermeister Michael Göth, sowie von den Orstvorsitzenden des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg und vielen Gästen. Für Gertrud Hüttner überreichte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Dankeschön noch einen Blumenstrauß.  

In jedes Dorf ein Bienenvolk

Eine Initiative der Imker im Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Durch den stetigen Rückgang der Bienenvölker ist die flächendeckende Bestäubung nicht mehr gewährleistet und es kommt in den letzten Jahren verstärkt zu Ernteminderungen. Bis vor zwei, drei Generationen war das Vorkommen der Honigbiene und somit ihre Dienste an der Allgemeinheit selbstverständlich. Auf den Dörfern gab es mindestens einen Imker. Bienenhäuser gehörten allerorten zum ländlichen Erscheinungsbild.

Mittlerweile sank in Bayern aber die Zahl der Bienenvölker vom Jahr 2000 bis 2009 von 296.000 auf 162.000. Ein so vehementer Rückgang der Hauptbestäuber in unserem Ökosystem hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Pflanzenwelt. 

Wie können Sie die Aktion der Imker unterstützen?

  • Grundstücke melden, auf denen Bienenhaltung möglich ist.
  • Mit den örtlichen Imkervereinen Kontakt aufnehmen.
  • Für artenreiche Blühflächen sorgen.
  • Angesprochen sind: Landwirte, Gemeinden, Privatpersonen und Vereine.
  • Mit Obst- und Gartenbauvereinen kooperieren.
  • Jährliche Bilanz, Veränderungen in der Natur registrieren.
  • Eine Veranstaltung pro Jahr mit dem Bürgermeister, bei der die Situation der Honigbienen in den Dörfern der Gemeinde im Mittelpunkt steht.

Melden Sie sich bei uns unter: Kontakt oder direkt beim Kreisvorsitzenden Andreas Royer unter:  andreas.royer(at)zeitung.org

 

Der Film - Die richtige Oxalsäurebehandlung

Der Film informiert über die richtige Oxalsäureanwendung.

Mehr Informationen unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart

Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln

Seit 24.09.2001 ist die Verordnung zur Änderung über Nachweispflichten für Arzneimittel, die zur Anwendung bei Tieren ( Bienen ) bestimmt sind und zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken in Kraft getreten.

Die Ortsvorstände können das Bestandsbuch ab sofort für Ihre Imker herunterladen. Mehr Informationen dazu unter der Rubrik: Informationen vom Gesundheitswart