Die Persische Biene - Apis mellifera meda -

Die Honigbienen des Iran

Bezüglich des Schwarmverhaltens und der Verwendung von Kittharz ähnelt diese Biene mehr den kaukasisch-europäischen Rassen als den orientalischen Bienen.

Im Gegensatz zur Zwerghonigbiene, die nur in einem schmalen Küstenstreifen entlang des Persischen Golfes gefunden wird, kommt die Apis mellifera meda in allen übrigen Gebieten des Landes vor, soweit ausreichende Vegetation vorhanden ist. Im Iran ist Apis mellifera meda die Biene des Hochlandes und der Gebirge. Die größte Bienendichte wird im Westen, in Azarbaijan, erreicht. Aber auch in den Gebirgen von Alborz, Kordestan, Lorestan, Fars, Massandaran und Nord-Khorasan werden seit alters her Bienenvölker gehalten und es gibt hier, sofern die Nistplätze vorhanden sind, auch wilde Bienenvölker.  

Die Zahl der Bienenvölker im Iran wird auf eine Million geschätzt, doch sind diese Angaben sicher ungenau, da sich noch immer etwa 2/3 der Völker in traditionellen Behältern aus Ton, Holz oder Rutengeflecht befinden, die kaum vollständig erfaßbar sind. 1985 wir die Zahl der Bienenvölker im Iran auf 1,6 Millionen geschätzt, von denen etwa 65% in Magazinen gehalten werden.

Trotz einer sehr alten Imkertradition und einer in manchen Gebieten intensiven modernen Bienenzucht wurde bisher noch kein Versuch unternommen, die mellifera-Bienen des Irans zu beschreiben und taxonomisch zu klassifizieren.

Verbreitungsgebiet der Apis mellifera meda

Die Biene in der Wüste

Einblicke in die irakische Imkerei in Nadschaf, nähe Bagdad.

Der Film über die irakischen Imker