Imkern auf Probe 2019

Ubi apis, ibi salus. Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit.

altrömisches Sprichwort 

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Imkern auf Probe 2019

Auch 2019 bietet der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg das Projekt "Imkern auf Probe" an. Aufgrund der großen Nachfrage sind frühzeitige Anmeldungen erforderlich. Interessierte Natur- und Bienenfreunde können sich ab sofort beim Bienenfachwart Alexander Titz unter: alexandertitz(at)t-online.de melden oder telefonisch unter: 0151 261 92880.

Wir freuen uns!

Die Probeimker 2019

  • Lindner Melanie - Kainsricht
  • Armin Hutchison - Freihung
  • Schindler Stefanie - Sulzbach-Rosenberg
  • Schindler Johannes - Sulzbach-Rosenberg
  • Cholewczynski Birgit - Birgland
  • Myriam Gallitzendörfer - Hahnbach
  • Florian Fiedler - Sulzbach-Rosenberg
  • Claudia Dietrich - Sulzbach-Rosenberg
  • Jürgen Dietrich - Sulzbach-Rosenberg
  • Herbert Weith - Amberg
  • Beate Weith - Amberg
  • Nicole Bigalke - Amberg
  • Mario Pfadenhauer - Sulzbach-Rosenberg
  • Petra Siegert - Sulzbach-Rosenberg
  • Matthias Schunk - München
  • Mihrap Sahin - München
  • Simone Dotzler - Mimbach
  • Susanne Burkhardt - Sulzbach-Rosenberg
  • Martina Birzer - Sulzbach-Rosenberg
  • Wehmer Carmen - Offenhausen
  • Göttlinger Günter - Offenhausen
  • Göttlinger Ruth - Offenhausen
  • Dorn Manfred - Offenhausen
  • Andreas Beer - Sulzbach-Rosenberg
  • Biehler Johannes - Schäflohe
  • Biehler Brigitta - Schäflohe

Rekord-Interesse an Honigbienen

Beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg haben sich 27 neue Probe-Imker angemeldet. Das bedeutet einen neuen Rekord in der örtlichen Ausbildung. Aber auch die Bestäubungsleistung der Nektarsammler lässt sich so weiter steigern.

Bild: Hartl - Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg freut sich mit Projektleiter Alexander Hirschmann-Titz (stehend, links) und Vorsitzendem Helmut Heuberger (sitzend, Vierter von links) über 27 neue Probe-Imker.

Mit starkem Rückenwind starten die Ausbilder beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg am Samstag, 13. April, in die neue Saison. Doch zuerst trafen sich alle Beteiligten zum Probe-Imkertag des Vereins. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz freute sich dabei auch über das Interesse von Dora Wankel, Betreuerin beim Imkerverein Illschwang-Birgland, und von weiteren Betreuern und sachkundigen Unterstützern.

Anschließend stellte er das Team des Bienenzuchtvereins g vor. Vorsitzender Helmut Heuberger bedankte sich bei den Neu-Imkern für das Interesse an den Bienen und machte auf ihre wichtige Aufgabe, die ausschließlich dem Naturschutz diene, aufmerksam.

Hirschmann-Titz fragte im Anschluss, warum das Probe-Imkern so wichtig sei? "In unserer heutigen aufgeräumten und teils ausgeräumten Kulturlandschaft können Bienenvölker nicht dauerhaft überleben. Einerseits fehlen natürliche Behausungen, andererseits steht nicht mehr überall ein ausreichendes Blütenangebot als entscheidende Nahrungsgrundlage vom Frühjahr bis in den Spätsommer zur Verfügung. Honigbienen sind daher in unseren Breiten auf die Unterstützung des Menschen angewiesen", sagte der Fachwart.

Allerdings hätten die Bienenvölker die Eigenart, sich durch Teilung zu vermehren. Sie bilden einen Schwarm, der selbstständig auf Wohnungssuche gehe. Deshalb ziele gute imkerliche Praxis darauf ab, Bienenvölker gesund und vital zu halten, wobei die Vermehrung durch Teilung der Völker vorgenommen werde. Alexander Hirschmann-Titz machte in seinem Vortrag darauf aufmerksam, dass Bienenhaltung ein schönes und nützliches Hobby ist.

"Für manche ist es auch Beruf oder wird gar zur Berufung. Und gerade in Zeiten, in denen das Bienensterben in aller Munde ist, bietet die Imkerei eine sinnvolle Möglichkeit, für die Erhaltung der Natur aktiv zu werden. Denn die Bienen tragen durch die Bestäubung der Blüten vieler Kultur- und Wildpflanzen sowohl zu unserer gesunden Ernährung als auch zur Erhaltung verschiedenster Pflanzenarten einschließlich der sich von ihren Blättern, Samen und Früchte ernährenden Tiere bei", so der Projektleiter im Vogelheim.

Das erste Schulungswochenende am Lehrbienenstand

Kälte verhinderte große Durchsicht

Am Samstag den 13. April war die große Durchsicht der Bienenvölker geplant. Doch durch die Kälte konnten nur ein paar wenige Völker geöffnet werden zur Erklärung. Doch zuerst zeigte Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz die Örtlichkeiten. Anschließend wurde die Probeimker in verschiedene Gruppen aufgeteilt wo dann vereinzelt Bienenvölker geöffnet wurden. Zum Schluß gab es dann noch einen theoretischen Teil über die Biologie der Honigbiene sowie das "einmaleins der Imkerei".