Vereinsinformationen 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - ... wir können auch anders!

Vorbild für eine moderne Imkerei

Olaf Potyka, Manfred Birner und Fabian Schanderl imkern gemeinsam und sind dabei Vorbilder

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Voller Stolz zeigten die Probeimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg ihre Bienen in der Nähe von Hiltersdorf. Auf dem Stand befinden sich derzeit 8 Bienenvölker die von Olaf Potyka, Manfred Birner und Fabian Schanderl betreut werden. Alles was sie während ihres ersten Ausbildungsjahr gelernt haben wurde 1:1 umgesetzt. Gemeinsam imkern, gemeinsam Probleme lösen und sich gegenseitig unterstützen, dass wird von den drei Nachwuchsimkern gemacht. So schleudert zum Beispiel der eine Honig während der andere in der Arbeit ist. Voller Stolz erzählten die beiden, dass sie auch mal nach der Arbeit im feinen Anzug zu den Bienen fahren um einfach nachzuschauen. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz freute sich beim Besuch des Bienenstandes, dass hier so eine offene Imkerei betrieben wird. Das ist genau das, was wir den Imkern lernen wollen. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg wünscht den drei Imkern weiterhin viel Erfolg mit der Imkerei.

Aktion zum Weltbienentag in Sulzbach-Rosenberg

Thema zum Weltbienentag: Sonnenpflanze statt grüner Wüste

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg v. links Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg Helmut Heuberger, Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg Michael Göth und Imker Kreisvorsitzender Andreas Royer

Am Samstag den 25. Mai gab sich der Bienenzuchtverein in der Stadt Sulzbach-Rosenberg zum Weltbienentag die Ehre. Es stand ganz im Mittelpunkt die Durchwachsene Silphie. Bürgermeister Michael Göth zeigte sich den Imkern und informierte sich am Stand des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg. Vorsitzender Helmut Heuberger und der Kreisvorsitzende Andreas Royer informierten die Gäste zum Thema " Sonnenpflanze statt grüner Wüste".

Der Anbau von Energiepflanzen und deren Umwandlung in Strom, Wärme und Kraftstoffe eröffnete insbesondere den Landwirten neue Perspektiven. In Deutschland führte der hohe Energiegehalt von MAis zu einem deutlich steigenden Einsatz für die Biogasproduktion. In vielen Regionen kam es zu einer so genannten "Vermaisung der Landschaft" und damit zur Entstehung von "grünen Wüsten". Bei allen Umweltschützern und in großen Teilen von Politik und Wissenschaft wurde der Ruf stetig lauter, den Maisanbau durch andere, ökologisch verträgliche Energiepflanzen zu ersetzen. Die Zukunft der Silphie als ökologisch verträgliche Energiepflanze hat damit begonnen. Diese "Sonnenpflanze" wird den Mais als Bioergie-Monopolist ablösen und den Weg zu mehr Biodiversität gestalten.

Tag der offenen Tür im Lüdecke Park

Tipps zum imkern und naturnahes Gärtnern

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Geschäftsführer Klaus Herdegen zeigt den interessierten Besuchern die Bepflanzung im Bienenpark.

Am Freitag den 24. Mai öffnete die Firma Lüdecke in Amberg die Türe für die interessierten Besuchern und holten sich Informationen zum imkern und Tipps zum naturnahen Gärtnern. Klaus Herdegen, Geschäftsführer der Firma Lüdecke führte die Besucher durch den Park und zeigte wie einfach und wie mit wenig Handgrifften ein wertvoller Garten für Bienen und anderen Insekten entstehen kann. Dann ging es Richtung Hauptgebäude wo sich im Wasser Wild- und Sumpfenten tümmeln. Auch hier zeigte Klaus Herdegen die verschiedenen Bepflanzungen und machte auch auf Fehler beim Anbau aufmerksam. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz zeigte dann zum Schluss die Bienen im Lüdecke Park und gab den Besuchern noch ein Glas Honig mit.

Bildergalerie zum 24. Mai 2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Neues Beesharing-Projekt mit HEFA in Sulzbach-Rosenberg

Markus Pisarek vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg betreut dort die Bienen

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Mit einem neuen Beesharing Projekt startet der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg in das neue Bienenjahr 2019. Imker Markus Pisarek vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg betreut auf dem Firmengeländer der Firma HEFA in Sulzbach-Rosenberg die Bienen.

Neben den Plänen von Gastronomie-Objekten mit Serienmöbeln ist die Fa. HEFA heute der gefragteste Hersteller für Soneranfertigungen von Kühlmöbeln. Jetzt sind auch Bienen eingezogen um ein bisschen Danmpf in das Kühle zu bringen.

 

Lauter Sieger beim Förderpreis der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg gewann 500 Euro für das Projekt "Imkern auf Probe"

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von links: Kreisvorsitzender Andreas Royer, Stefan Hubmann, Dietmar Haar, Vorsitzender Helmut Heuberger und Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Tiz

Nach der dreiwöchigen Votingphase stehen die Sieger des Förderpreises der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG fest. Zunächst konnten sich alle Vereine und sozialen Institutionen aus dem Genossenschaftsgebiet für den Förderpreis bewerben. Anschließend wurden durch eine sechsköpfige Jury zehn Vereine für die Votingphase ausgewählt.

Ab Anfang April hieß es dann für die Vereine fleißig die Werbetrommel zu rühren. Denn über ein Online-Voting wird das Projekt mit den meisten abgegebenen Stimmen zum Sieger gewählt.

Am Anfang der Preisverleihung im großen Saal des Sulzbacher Rathauses war die Spannung groß, denn jeder der zehn Vereine hätte den 1. Preis über 3.500 Euro gewinnen können. Nachdem die Bläsergruppe der Walter-Höllerer-Realschule und Vorstandsmitglied Erich Übler die Veranstaltung eröffnet hatten, startete Martin Sachsenhauser mit der Verleihung des Förderpreises.

Da alle eingereichten Projekte sinnvoll und förderwürdig sind, haben die übrigen vier Vereine eine Spende in Höhe von 500 Euro erhalten. Alle anderen Vereine, die sich für den Förderpreis beworben, aber es nicht in die Votingphase geschafft haben, erhalten ebenfalls 250 Euro für ihr gemeinnütziges Projekt. Diese Spenden werden den Vereinen bei einer Spendenübergabe Mitte Mai überreicht.

Die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg hat mit dem Förderpreis die Vereine mit ihren Projekten und somit die Region gestärkt. Insgesamt wurde dankt des Förderpreises eine Spendensumme von 21.411 Euro erreicht.

Kulturell und kulinarisch

Imker bekamen Führung im Judenfriedhof und wanderten nach Kleinpfalz

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Johannes Hartmann, Stadtarchivar von Sulzbach-Rosenberg erzählte die Geschichte des Judenfriedhofs.

Voller Spannung warteten die Imker und ihre Gäste auf den Stadtarchivar Johannes Hartmann der in eindrucksvoller Weise über die Geschichte der Juden in Sulzbach-Rosenberg und dem Friedhof sprach.

So berichtete er, dass nachdem sich 1666 wieder Juden in Sulzbach niederlassen konnten, wurde ihnen 1667 von Herzog Christian August die Erlaubnis zur Anlage eines Friedhofes auf einem Grundstück in der sogenannten Erzhülle erteilt. Im Mai 1668 wurde mit der Beisetzung von Feustel Bloch die erste Bestattung vorgenommen. Ende des 17. Jahrhunderts wurde eine Steinmauer um den Friedhof angelegt. Im 19./20. Jahrhundert kam es immer wieder zu schweren Schäden durch den um den Friedhof betriebenen Bergbau der Maxhütte. Auf dem 21,50 ar großen Friedhof sind heute noch 356 Grabsteine (Mazewot) vorhanden. Die letzte Beerdigung fand 1936 statt. Bei einer Friedhofsschändung 1972 wurden zahlreiche Grabsteine umgeworfen. Erst 1992 ist eine neue, massive Einfriedungsmauer erstellt worden, die dem historischen Verlauf entspricht. Auf Grund eines Vertrages von 1882 zwischen der Maximilianhütte und dem damaligen Vorstand der jüdischen Gemeinde Sulzbach, wurde die Mauer durch die Maximilianhütte finanziert.

Zur Geschichte des Judenfriedhofs

Im Anschluss wanderten die Imker nach Kleinpfalz. Dort erwartete sie schon eine zünftige Brotzeit. Es wurde noch lange über das erlebte gesprochen.

Bildergalerie zum 06. April

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Schulbienen ein Volltreffer

Frank und Wina Pamler betreuen die Schulbienen im 1. Bayerischen Schulmuseum in Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Seit 1981 ist das Schlösslschulhaus Sitz des „Ersten Bayerischen Schulmuseums Sulzbach-Rosenberg“. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Schulklassen und Senioren und seit einem Jahr wohnen jetzt auch vier Bienenvölker auf dem Schulgelände.

In drei Bauabschnitten erhielt es seine heutige Form: 1896 wurde der Ostteil als evangelisches Schulhaus mit 2 Schulsälen und einer Hilfslehrerwohnung erbaut. Zwei Lehrer unterrichteten damals 165 Werktags- und 57 Sonntagsschüler. Schon 1908 wurde der Mittelbau mit einem weiteren Schulsaal und einer Lehrerwohnung errichtet. Drei Lehrer unterrichteten nun 221 Werktags- und 71 Sonntagsschüler. Für die 272 Volks- und 29 Fortbildungsschüler reichte das Haus schon bald nicht mehr aus, so dass 1934 noch der Westbau hinzukam. Bis 1978 diente die alte Schlößlschule als Schulgebäude, zuletzt der Rosenberger Grundschule.

Ab 1979 wurde dieses alte Schulhaus mit seinen 13 Räumen, den vielen Fluren und Hausgängen, als Schulmuseum eingerichtet und am 19. März 1981 offiziell eröffnet. Durch den Ausbau der ehemaligen Lehrerwohnung im 2. Stock des Hauses konnten zusätzlich ein Raum für Sonderausstellungen und Räume für das umfangreiche Bücherarchiv gewonnen werden.

Unterhalb des Schulhauses befindet sich im ehemaligen Lehrergarten ein eigens angelegter Schul- und Lehrgarten, in dem über 80 heimische Nutz- und Zierpflanzen betrachtet werden können. Des weiteren sind vor einem Jahr auch Schulbienen auf dem Gelände eingezogen um die Besucher zu zeigen wie wichtig Bienen für die Pflanzen sind.

Jugendgruppe wurde 9. bei der Bayerischen Meisterschaft

10 Schulen trafen sich im Zeidlermuseum in Feucht zur Bayerischen Meisterschaft der Jungimker 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von Links: Alexander Hirschmann-Titz, Obmann für Nachwuchsarbeit im Landesverband, Stefan Hubmann Betreuer des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg, die Jungimker Jannik Bohmann und Carolin Ruppert und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes Stefan Spiegl.

Die Jungimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg haben sich beachtlich geschlagen bei der 5. Bayerischen Meisterschaft der Jungimker im Zeidlermuseum in Feucht. Sie belegten von 10 Mannschaften den 9. Platz. Geprüft wurde ihr Wissen in einem theoretischen Teil mit Fragen zum Scharmverhalten der Honigbienen, über Anatomie bishin zur Zucht. Im praktischen Teil mussten Fehler bei der Etikettierung der Honiggläser gefunden werden, sowie Honig über den Geschmack erkennen. Bayerischer Meister wurde das Maristengymnasium aus Fürstenzell bei Passau. Lesen Sie auch den Bericht unter: Jungimkerwettbewerb 2019

Honigprinzessin zu Gast beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Konrad Hubmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt - herausragende Nachwuchsarbeit

Bild: exb Geehrte und Gratulanten bei der Hauptversammlung des Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit (vorne, von links) Konrad Hubmann, Honig-Prinzessin Doris Grünbauer, Martin Nägele; (hinten, von links) Bürgermeister Michael Göth, Vorsitzender Helmut Heuberger, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Philipp Klughardt, Matthias Hüttner, Klaus Herbst, Gerd Blüchel

Positive Berichte über das Jahr 2018 und Ehrungen, an der Spitze die Ernennung von Konrad Hubmann zum Ehrenmitglied, prägten die Jahresmitgliederversammlung des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg im Bayerischen Hof. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich besonders über den Besuch der bayerischen Honigprinzessin Doris Grünbauer aus der Gemeinde Kohlberg. Sie bekleidet dieses ehrenvolle Amt zwischen 2017 und 2019.

Mit knapp 1000 Bienenvölkern ernteten die Mitglieder des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg 2018 rund 19 Tonnen Honig, teilte Schriftführer Alexander Hirschmann-Titz mit. Mit diesem Ergebnis könne man zufrieden sein, genauso wie mit der Mitgliederentwicklung und den verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen.

Im Frühjahr stand die Übergabe der Wildbienenhotels an den Grundschulen Illschwang und Ammerthal und den Mittelschulen Krötensee und Kümmersbruck an. Beim Weltbienentag im Schulmuseum warben die Imker für mehr Artenvielfalt. Als vollen Erfolg gestaltete sich das Sommerfest bei der Firma Lüdecke, die immer ein offenes Ohr für den Bienenzuchtverein habe. Der Vereinsausflug führte 2018 zur Berufsimkerei Heiser nach Triefenstein. Das Varroa-Tagesseminar im Vogelheim unterstützten Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz sowie die Bienensachverständigen Roland Singer und Konrad Hubmann.

„Die Nachwuchsarbeit des Bienenzuchtvereins ist beispielhaft“, lobte Alexander Hirschmann-Titz. Wie andere bayerische Vereine sei auch er vor einigen Jahren noch von Überalterung geprägt gewesen. Diesem Trend habe er das Konzept des Probe-Imkerns entgegengesetzt. Es habe in der Ausbildungssaison 2018/2019 eine Rekordbeteiligung erreicht. Dabei wurde die mittlerweile 150. Absolventin geehrt. Für 2019 sind bereits 21 Probe-Imker startklar.

Noch enger als bisher soll die Zusammenarbeit mit dem Bienenzuchtverein Amberg gestaltet werden. Zum großartigen Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, bayernweit, aber auch im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Sulzbach-Rosenberg, habe der Bienenzuchtverein beigetragen, unterstrich der Schriftführer.

Es sei sehr wichtig, in der Öffentlichkeit immer wieder darauf hinzuweisen, welche Bedeutung die Bienenzucht für die Gesundheit der Bevölkerung besitze, hob die bayerische Honigprinzessin Doris Grünbauer in einem Grußwort hervor. Besuche bei den Imkervereinen hätten ihr gezeigt, dass das Engagement weit über die Bienenzucht hinausgehe. Lobende Worte hatten auch Bürgermeister Michael Göth und der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Stadtgärtner Klaus Herbst, parat. Die Vernetzung der sechs Ortsvereine im Altlandkreis Sulzbach-Rosenberg, die insgesamt rund 260 Mitglieder mit über 1800 Völkern vertreten, wurde in den letzten Jahren ausgebaut. „In jedes Dorf, ein Bienenvolk“, nannte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Ziel.

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied wurde das jahrzehntelange Engagement von Konrad Hubmann gewürdigt. Die Verdienstnadel des Vereins in Bronze für langjährigen engagierten Einsatz erhielt Kassier Matthias Hüttner. Weiter standen die Ehrungen für 15 Jahre Mitgliedsschaft für Philipp Klughardt, der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz und des Waldvogelschutzvereins auf der Tagesordnung, die durch Gerd Blüchel und Ludwig Herold vertreten waren. Die Urkunde für eine 25-jährige Zweitmitgliedschaft nahm Martin Nägele und für 25-jährige Treue des Obst- und Gartenvereins Klaus Herbst entgegen. „Gold“ wurde Helmut Luber und Günther Vogl für 40-jährige Mitgliedsschaft verliehen.

Eine Reise in den Frühling nach Malta und Sizilien

Die Imker Karin und Dietmar Haar machten mit der Ambruster-Imkerschule eine unvergessliche Reise

Bild: Haar

Das Frühjahr beginnt zeitig auf Malta und Karin und Dietmar Haar, Imker vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg sind dabei. Malta und seine kleineren Schwesterninseln Gozo und Comino liegen südlich von Sizilien mitten im Mittelmeer. Der geographischen Lage ist nicht nur das milde, bienenfreundliche Klima geschuldet, sie bestimmte auch die lange und wechselvolle Geschichte des Archipels. Die ältesten Zeugnisse menschlicher Zivilisation stammen aus der Jungsteinzeit. Valetta, die Hauptstadt der Republik Malta, ist seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und 2018 auch Kulturhauptstadt Europas. Auf der grünen Insel Gozo halten viele Imker immer noch die lokale, der schwarzen Sizilianischen Biene verwandte Rasse.

Auf Gozo wanderten sie über blühende Bienenweiden und besuchten einen Inselwinzer. Auf Malta lernten sie Sammy Cremona kennen, der 1800 Jahre alte Oliven über Stecklinge vermehrt und damit den zwischenzeitlich fast vergessenen Olivenanbau auf den maltesischen Inseln erneut ausbreitet. Der Südosten Siziliens weist viele Verwandtschaften zu Malta auf, wir suchen sie auf dem Acker, in der Küche, Architektur und auf den Kirchen-Altären.

Auf Malta und Gozo gibt es zwei Bienenarten. Apis mellifera ruttneri ist eine Mischung aus afrikanischer schwarzer und westeuropäischer Biene und es gibt die Buckfastbiene. Auf Malta und Gozo gibt es 300 Imker, davon sind 5 Berufsimker. Geimkert wird hauptsächlich in Langstroth-Beuten. Honig wird 3 mal im Jahr geerntet.

Im Herbst gibt es Thymianhonig und Johannisbrotbaumhonig der fast schwarz ist. Die Völker sind nie brutfrei. Auch gibt es dort die Varroamilbe, aber das größte Problem ist das Wasser. Die Sommer sind heiß und trocken und die Völker können dabei verdursten.

Für beide war es eine unvergessliche Reise in ein wildes Land der Bienen von der sie noch lange erzählen werden.

 

Bildergalerie zur Imkerreise

Bild: Haar

7. Bayerisches Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg bekam den Zuschlag zur Aussrichtung

Bild: BZV Sulzbah-Rosenberg

Am Donnerstag den 7.Februar 2019 bekam der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg die Zusage, das 7. Bayerische Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg auszurichten. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich darüber und machte in richtig Stolz. "Es ist für den Verein eine große Ehre und wir werden uns von der besten Seite präsentieren", so Heuberger. Die Veranstaltung findet am 8. November 2020 in der Krötensee-Schule statt. Es werden Imker aus ganz Bayern zu dem Fest erwartet, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Insekten im eigenen Garten retten

Ein unter dem Dach der Freiwilligen-Agentur agierendes Projektteam hat Großes vor. Unbeabsichtigt ruft es parallel zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" dazu auf, persönlich auf das besorgniserregende Insektensterben zu reagieren.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Das Ziel: Jeder Amberger schafft im Garten, auf dem Balkon, dem Firmengelände oder sonst wo einen Quadratmeter neuen Lebensraum für Insekten. Dazu sollen entsprechende größere Aktivitäten der Stadt sowie von Vereinen und Verbänden bei der langfristig angelegten Aktion "Amberg engagiert für Insekten" kommen. Bei einer Veranstaltung im ACC gab es bereits Zusagen.

Hinter dem Projekt stehen Karin Hegen, Beate Mastel und Silvia Schlaugart sowie Catherine Dill, die Leiterin der Freiwilligen-Agentur. In einem Pressetext heißt es: "Insekten fallen nicht etwa dem Klimawandel oder ungünstigen klimatischen Bedingungen zum Opfer, sondern sterben durch den massenhaften Einsatz von Insektiziden. Auch die allmähliche Zerstörung natürlicher Lebensräume stellt eine Gefahr für viele Arten der einheimischen Flora und somit auch für die Insekten dar."

Nicht nur die Tiere würden unter dem Insektenschwund leiden. Auch für Menschen werden die negativen Konsequenzen recht bald spürbar sein. "Weil Blüten verstärkt nicht mehr von Insekten bestäubt werden, muss es mühsam von Menschenhand erfolgen. Als unausweichliche Folge werden die Preise für Obst und Gemüse steigen. In manchen Ländern Asiens muss diese aufwendige Methode bereits praktiziert werden."

"Wichtige Schritte"

Vor Vertretern bereits engagierten Gruppen (Bund Naturschutz, Fischer, Imker, Landesbund für Vogelschutz, Umweltwerkstatt, Landschaftspflegeverband, Luftmuseum, Stadtwerke, Ökobauern, Stadtverwaltung oder Naturpark Hirschwald) unterstrichen die Aktivistinnen, dass jeder etwas gegen das Insektensterben unternehmen könne. "Auch kleine Beiträge sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation. Allein schon die Menschen im eigenen Umfeld auf das Thema aufmerksam zu machen, ist ein wichtiger Schritt", hieß es am Mittwochabend im ACC.

Die Gruppe hat bereits eigene Ideen entwickelt, rief aber im zweiten Teil des Abends die anwesenden potenziellen Mitstreiter auf, weitere Anregungen einzubringen. So schlägt das Projektteam, betreut von der Freiwilligen-Agentur, unter anderem vor, Insektenbotschafter in Kindergärten und Schulen zu senden, eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Stadtgärtnerei anzustreben sowie Fachkräfte aus dem Bereich Forstamt, Stadtplanungsamt oder Friedhofsamt einzubinden. Nach Vorstellungen des Projektteams müssten auch ungenutzte Fläche renaturiert oder Straßenränder insektenfreundlich bepflanzt werden.

Der größte Teil des Projektes werde ehrenamtlich geleistet. Mit einem interaktiven sozialen Netzwerk für Insekten (Blog, Webseite, Facebook) "können wir gemeinsam das hochgesteckte Ziel erreichen", gibt sich das Projektteam zuversichtlich. Wer Ideen und Vorschläge hat, kann diese jederzeit per E-Mail an die Adresse: insektenprojekt(at)amberg.de senden.

Jugendgruppe bei der Bayerischen Meisterschaft 2019

Nachwuchsimker treten am 16. März in Feucht an

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Jannik Bohmann, Maliek Gallitzendörfer und Juliana Gottfried nehmen am 16. März 2019 bei der 5. Bayerischen Meisterschaft im Zeidlermuseum in Feucht teil. Allerdings findet die Teilnahme der Imkerjugend in diesem Jahr noch außer Konkurenz statt, da sie noch keine 13 Jahre alt sind. Bei der Meisterschaft bekommen die Nachwuchsimker theoretische Fragen gestellt und müssen einen Praxiskurs vollziehen. Sie werden sich mit weiteren acht Schulen aus ganz Bayern an diesem Wettbewerb messen. Begleitet werden die Schüler von Stefan Hubmann und Myrian Gallitzendörfer. Alexander Hirschmann-Titz leitet die Meisterschaft als Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung im Landesverband der Bayerischen Imker e.V.

Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit neuen Rekorden

Internetseite bricht alle Rekorde - so erfolgreich wie nie

wir können 2018 mit einem neuen Besucherrekord aufweisen mit unserer Internetseite. So hatten wir 2018 beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg 51145 Besucher mit Insgesamt 215020 Seitenzugriffe und insgesamt 9,52 GB Daten die heruntergeladen wurden. Das sind 11323 mehr Besucher und 108108 mehr Seitenaufrufe als im Vorjahr. Das ergibt einen durchschnittlichen Besucher Schnitt pro Monat von 4212 Besuchern. Das ist in allen Bereichen ein neuer Rekord.