Vereinsinformationen 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - ... wir können auch anders!

9. Weimarer Bienensymposium der Ambruster Imkerschule

Sulzbach-Rosenberger Imker besuchten das Bienensymposium in Weimar

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Torben Schiffer bei seinem Referat zum Thema Feuchtigkeitsregulation, Propolis und Wärmehaushalt: wie macht’s das Bienenvolk.

Die Prof. Ludwig Armbruster Imker Schule lehrt das ökologische Imkern im Angepassten, einräumigen Brutraum. Die Imkerschule lehrt bienengemäßes, professionelles Imkern und greift zur Erreichung dieses Zieles auf Referenten und Imker aus Europa und außereuropäischen Ländern zurück.

Die Arbeit der Imkerschule orientiert sich an aktuellen und historischen Forschungsergebnissen zu Fragen des Wärmehaushalts im Bienenvolk und der von Gerstung beschriebenen Einheit des Bienenvolkes als „Bien“. Die Imkerschule betreibt auch selbsttätig Forschung am Bienenvolk. Dabei steht die Förderung der Bienengesundheit zur Verbesserung der Stabilität und Leistungsfähigkeit des Biens im Vordergrund. Für den Imker relevant ist die Vereinfachung der Arbeit am Bienenvolk, die Reduzierung der Eingriffe am Bienenvolk um eine möglichst ungestörte Entwicklung des Biens. Eine gesunde, genetisch weitgefächerte Zucht von Bienenköniginnen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Imkerei, weshalb ihr besonderes Augenmerk geschenkt wird. Als wichtiger Indikator für eine gesunde Völkerführung wird die Leistungsfähigkeit des Volkes betrachtet.

Für Anfänger und Hobbyimker werden Einführungskurse und weiterführende Kurse in Theorie und Praxis der Bienenhaltung sowie in Honigkunde, Wachsverarbeitung und relevanten Fragen angeboten.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die den Umgang mit Bienen lernen und Imker werden möchten sowie an Imker, die ihre imkerlichen Kenntnisse überdenken und vertiefen möchten.

Lüdecke-Honig mit neuem Glas und Medaille

Geschäftsführer Klaus Herdegen ist richtig Stolz auf die Auszeichnung

Bild: Lüdecke

Die Firma Lüdecke mit Geschäftsführer Klaus Herdegen präsentiert das neue Etikett am Honigglas. Es ist modern und frisch in der Aufmachung. Der Honig geht wieder an die Mitarbeiter sowie an die Kunden der Firma Lüdecke. Richtig Stolz ist aber Klaus Herdegen auf die Bronzemedaille die mit dem Lüdecke Honig am 6. Bayerischen Honigfest in Nüdlingen erstanden wurde. Jetzt zählt der Lüdecke-Honig zu den 300 Besten Honige in Bayern. Er darf jetzt sogar ein Prädikatsiegel tragen. In einer Vitrine wird der Honig und die Medaille den Mitarbeitern präsentiert.

Jahresabschluss in Ottmannsfeld der Sulzbach-Rosenberg Imker

Vorsitzender Helmut Heuberger hat die Imker nach Ottmannsfeld eingeladen

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Am Samstag den 09. November hat Vorsitzender Helmut Heuberger die Imker wieder eingeladen zum Jahresabschluss nach Ottmannsfeld. Er konnte zahlreiche Imker und auch Gönner des Vereins begrüßen die sich sichtlich Wohl in der umgebauten Maschinenhalle fühlten. Zum Essen gab es ein Spanferkel.Es wurde noch lange über Bienen diskutiert.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Von Bienen und Menschen

Ulla Lachauer liest im Schulmuseum Sulzbach-Rosenberg

Bienen sind sehr besondere Wesen. Wie es diesen kleinen, fleißigen Wesen ergeht, wie wir Menschen mit ihnen umgehen - das ist ein Seismograph für den Zustand unserer Welt.

Das Thema Bienen ist heute in aller Munde. Wer aber sind die Imker? Ulla Lachauer, für ihre Reportagen vor allem über Osteuropa vielgerühmt und preisgekrönt, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Regionen Europas bereist und mit Imkern gesprochen. Der Bogen ihrer Erkundungen ist weit gespannt: von der Ostseeinsel Gotland über die Lüneburger Heide bis nach Stuttgart und in den Schwarzwald, von den französischen Pyrenäen über Kärnten bis Ljubljana, vom böhmischen Isergebirge bis in die russische Exklave Kaliningrad. Ihr Buch enthält vierzehn Porträts passionierter Imker, unter anderem das eines jungen Syrers, der vor dem Krieg in seinem Heimatland mit seinem Vater fünfhundert Bienenvölker hielt und mittlerweile in Deutschland einen Neuanfang wagt.

Welche Rolle hat das Imkern für das Leben und Überleben gespielt? Wie gehen die «Bienenmenschen» heute mit den Herausforderungen der Globalisierung um, mit dem wachsenden touristischen Interesse an Bienen, aber auch mit Bedrohungen wie der gefürchteten Varroamilbe? Wie greifen Politik und Krieg in den Mikrokosmos Bienenhaltung ein? Und was kann ein Imker aus seiner besonderen Erfahrung heraus uns über Natur und Gesellschaft mitteilen?

Die Sulzbach-Rosenberger Imker machten eine spannende, vielschichtige Erkundungsreise im Schulmuseum, geprägt von der für Ulla Lachauer typischen Empathie für die Menschen, denen sie begegnet.

Einigung mit dem Landschaftspflegeverband

Vorsitzender Helmut Heuberger reichte eine Stellungsnahme ein

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Die Wogen sind einigermaßen geglättet. Helmut Heuberger schaffte es den Wind aus den Segeln zu nehmen und den Landschaftspfelgeverband zu überzeugen, dass der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung der Imker übernommen hat.

Um eben Unfälle zu vermeiden, musste auch eine Treppe in den Hang gebaut werden, um Material zu lagern wurde der Container angeschaftt und jetzt sollte eben noch gepflastert werden um auch Besucher und Rollstuhlfahrer barrierefrei zu ermöglichen das Gelände zu erreichen. Helmut Heuberger hat jetzt die Verantwortlichen aufgefordert eine Ortsbegehung durchzuführen.

Der Bienenzuchverein Sulzbach-Rosenberg erhält den Umweltpreis der Stadt Amberg

Das Beesharingprojekt mit der Firma Lüdecke wurde mit 1500 Euro dotiert

Bild: Netta - v.l. Klaus Herdegen, Geschäftsführer Firma Lüdecke, Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz und Oberbürgermeister Michael Cerny von Amberg

Die Firma Lüdecke wurde am Montag den 4. November gemeinsam mit dem Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg entwickeltes Projekt "Beesharing" mit dem Umweltpreis der Stadt Amberg ausgezeichnet. Gemeinsam wollen sie mit diesem einmaligen Konzept auf die Wichtigkeit der Bienenhaltung aufmerksam machen. Das firmeneigene Areal mit verschiedenen Obstsorten und einer großen Blumenwiese eignet sich hierfür ideal. Es gibt das ganze Jahr immer Veranstaltungen wie in diesem Jahr mit dem Tag des offenen Gartens wo dann der Geschäftsführer Klaus Herdegen und Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz das Gelände und die Bienen vorstellen. Ebenso profitieren auch die Mitarbeiter mit einem Glas Honig von den Bienen. Beim 6. Bayerischen Honigfest in Nüdlingen erreichte der Honig der Firma Lüdecke die Bronzemedaille. Somit zählt der Honig als prämiertes Spitzenqualität und gehört zu 300 Besten Honige Bayerns.

Sulzbach-Rosenberger Imker räumen bei der Honigprämierung richtig ab

Nachwuchsimker Jannik Bohmann erhielt Gold und Silber bei der Prämierung

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von links: Frank Pamler, Jannik Bohmann und Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz

Beim 6. Bayerischen Honigfest in Nüdlingen gab es eine faustdicke Überraschung. Nachwuchsimker Jannik Bohmann überraschte die Sulzbach-Rosenberger Imker mit einer Goldmedaille und einer Silbermedaille für seinen eingereichten Wald- und Blütenhonig. Frank Pamler erreichte für seinen ebenfalls eingereichten Wald- und Blütenhonig Silber- und Bronze holen. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz konnte für seinen Blütenhonig eine Bronzemedaille holen. Es ist für den Verein wieder ein sehr großer Erfolg.

Geprüft wurden die Honige nach Aufmachung, Sauberkeitsbewertung, Zustandsbewertung, Geruch- und Geschmacksbewertung, Wassergehalt und Invertasebewertung. Somit zählen die pämierten Honige als besonders hochwertig und können jetzt als prämierte Spitzenqualität vermarktet werden.   

Bildergalerie vom 03.11.2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Warnung vor Bezug von Bienen übers Internet

Es gibt aktuell einen Fall, bei dem über das Internet ca. 130 Ableger in ganz Deutschland verkauft wurden.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

In dem Herkunftsbienenstand der Ableger wurde die AFB amtlich festgestellt. Mit dem Versand der Ableger wurden Sporen der AFB in mehrere Orte in Deutschland verbreitet. Die zuständige Veterinärbehörde hat alle Veterinärämter informiert, in deren Zuständigkeitsbereich diese Ableger geliefert wurden.

In Chemnitz waren zwei Bienenhalter betroffen. Bei einem Bienenhalter wurde die AFB amtlich festgestellt, bei dem anderen Bienenhalter wurde ein geringer Sporengehalt nachgewiesen. Es gibt auch weitere AFB Ausbrüche in Deutschland, die dem Bezug dieser Ableger geschuldet sind. Bei dem Bezug von Bienen über das Internet ist die Herkunft nicht immer eindeutig nachvollziehbar. Eine eindeutige Zuordnung der Amtstierärztlichen Bescheinigung (Gesundheitszeugnis) ist ebenfalls nicht gewährleistet.

Im vorliegenden Fall wurde eine Amtstierärztliche Bescheinigung, aus der hervorging, dass eine klinische Untersuchung eines BSV erfolgte, mitgegeben. Die vorliegenden klinischen Symptome lassen jedoch vermuten, dass der Ableger bereits erkrankt verschickt wurde. Häufig wird bei dem Versand von Bienen über das Internet das Gesundheitszeugnis nicht mitgeliefert und muss vom Käufer nachgefordert werden. Nicht selten stammen die Bienen aus dem Ausland (häufig aus Italien) und der Käufer erhält nur die Kopie einer Tracesbescheinigung. Diese Bescheinigungen für den innergemeinschaftlichen Handel, die in der Regel eine Amtstierärztliche Bescheinigung nicht ersetzen, sind mitunter sehr fragwürdig ("Entwurf" in Landessprache, geschwärzte Herkunftsadresse, fehlendes Amtssiegel etc.) und es kann nicht eindeutig nachgewiesen werden, ob die gelieferten Bienen tatsächlich die Bienen sind, für die diese Bescheinigung ausgestellt wurde.

Der Bezug von Bienen über das Internet birgt die Gefahr der Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut und es ist nicht auszuschließen, dass auf diesem Weg der Kleine Beutenkäfer eingeschleppt werden kann. Einige Länderinstitute für Bienenkunde haben bereits vor Bienenimporten aus dem Ausland gewarnt.

Wir möchten anregen, dass jeder nach seinen Möglichkeiten die Imker und Bienenhalter vor dem Bezug von Bienen über das Internet warnt und die Vereine sensibilisiert bei Verlusten sich gegenseitig und insbesondere den Neuanfängern zu helfen.

Feuer und Flamme für die Bienen

Imker besuchten das Rohrwerk in Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - links: Rainer Klughardt, Vorsitzender Helmut Heuberger mit den Imkern

Ende Oktober besuchter Imker vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg und vom Imkerverein Auerbach, das Rohrwerk in Sulzbach-Rosenberg. Nach einer kurzen Einleitung und einer Filmvorführung, zeigte Rainer Klughard den Imker das Rohrwerk. Es war heiß, es dampfte und qualmte und es war richtig laut, so verarbeiteten die Imker die ersten Eindrücke im Rohrwerk Maxhütte.

Die Rohrwerk Maxhütte GmbH ist ein Unternehmen der Stahlindustrie, das vornehmlich nahtlose Stahlrohre für die Energiebranche herstellt. Es ist einer von nur vier deutschen Produzenten von nahtlosen Stahlrohren in Deutschland und gehörte bis 2000 zur Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg, die den Betrieb bereits eingestellt hat. 1959 stellte das Rohrwerk mit einem 16 Meter langen nahtlos hergestellten Rohr einen Weltrekord auf. 1972 gelingt es erstmals, Wälzlagerrohren mit dem Stoßbankverfahren und anschließender Verformung im Streckreduzierwalzwerk herzustellen. Anfang der 1980er Jahre wird ein Glühofen im Werk installiert. Durch Warmrohrfertigung und Kaltrohrerzeugung stellt das Rohrwerk nahtlose Stahlrohre für verschiedene Einsatzgebiete her. Die Hauptprodukte sind Kesselrohre, Siederohre und Gewinderohre, Luppenrohre und Wälzlagerrohre. Auch Maschinenbau- und Drehteilrohre und Rohre für den Transport von Wasser und Flüssigkeiten werden produziert.

Vorsitzender Helmut Heuberger bedankte sich zum Schluss bei Rainer Klughard und hat ihn zum Spannferkelessen in Ottmannsfeld eingeladen.

 

Bildergalerie zum 29.10.2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Der III. Bauabschnitt am Lehrbienenstand hat begonnen

Der Landespflegeverband stoppt die Arbeiten am Lehrbienenstand

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Die Bienen sind jetzt in der Winterpause und die Imkerkollegen und der Vorstand des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg haben mit dem III. Bauabschnitt im Oktober am Lehrbienenstand begonnen. Es werden derzeit Vorbereitungen zum Pflastern getroffen. So wird jetzt am Gerätehaus entlang eine Stützmauer gezogen bevor mit dem Pflastern begonnen werden kann.Das war der Plan. Doch jetzt kommt der Landespfelgeverband in das Spiel. Bei einem Besuch am Lehrbienenstand stoppte Frau Hösl vom Landespflegeverband die Baumassnahmen mit der Begründung das wir uns im einem Naturschutzgebiet befinden. Dies löste beim Vorsitzenden völliges Unverständnis aus. Weitere Informationen in Kürze.

Ein weiteres Zeichen zum Naturschutz

Probeimker aus 2018 erhielten ihren "Gesellenbrief"

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - rechts: Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz, 3. v.r. 2. Bürgermeister Günther Koller, 5. vr. Kreisvorsitzender Andreas Royer, 7. v.r. Betreuer Stefan Hubmann mit den geehrten Probeimkern.

Bienenhaltung ist ein schönes und nützliches Hobby. Für manche ist auch Beruf oder wird gar zur Berufung. Und gerade in Zeiten, in denen das „Bienensterben“ in aller Munde ist, bietet die Imkerei eine sinnvolle Möglichkeit, für die Erhaltung der Natur aktiv zu werden. Denn die Bienen tragen durch die Bestäubung der Blüten vieler Kultur- und Wildpflanzen sowohl zu unserer gesunden Ernährung als auch zur Erhaltung verschiedenster Pflanzenarten einschließlich der sich von ihren Blättern, Samen und Früchte ernährenden Tier bei. Doch mit der Anschaffung von Honigbienen wird man zum Tierhalter und übernimmt entsprechend Verantwortung. Daraus ergeben sich sowohl rechtliche als auch ethische Pflichten. Dies hob Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz besonders bei der Verabschiedung der Probeimker aus 2018 im Vereinsheim Vogelheim hervor.

Als besonderen Gast zur Verleihung des „Gesellenbriefes“ an die Probeimker konnte Alexander Hirschmann-Titz den 2. Bürgermeister Günther Koller begrüßen und den Kreisvorsitzenden Andreas Royer. Royer machte einen Rückblick auf den Bayerischen Imkertag wo er erwähnte, dass von verschiedenen Vereinen ein „Imkerführerschein“ gefordert wurde. Doch beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg wird eine hervorragende Imkerausbildung gemacht die bayernweit breite Mehrheit findet.

Effizienter Naturschutz muss sich heute auf die Gesamtlandschaft beziehen und wird einer breiten Bevölkerungsschicht mitgetragen werden. Neben Land- und Forstwirtschaft leisten hier auch die Imker einen unverzichtbaren Beitrag, denn ohne die so umfassende Bestäubungsarbeit der Honigbiene und deren nächsten Verwandten würde die floristische Vielfalt ganzer Landstriche durch zunehmende Versteppung merklich und unwiderruflich verarmen. Diese Aufgabe leisten jetzt die Neuimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg mit ihren Bienen. Teilweise besitzen sie schon 5-8 Bienenvölker. Das ist auch sehr wichtig um die flächendeckende Bestäubungsleistung in unserer Heimat abzusichern.

Geehrt wurden folgende Imker

Sabine Hönle, Ute Pulsfuß, Jannik Bohmann, Olaf Potyka, Manfred Birner, Norbert Fleischmann, Maria Müller, Frank Gläser, Andrea Polster, Christine Fröhlich, Sigrid Römer, Doris Schmidt, Caroline Winter, Thomas Boczki. Alfons Boczki, Juliana Gottfried, Reinhardt Günther, Nico Siegert, Fabian Schanderl.

So schmeckt Heimat

Genuss und Heimat: Zwei Begriffe, die sich im Amberger-Sulzbacher Land wunderbar miteinander verknüpfen lassen. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg war mit einem Stand vor Ort

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Die Eröffnung des Genuss- und Heimat-Marktes nahmen Bayern Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Landrat Richar Reisinger und Bürgermeister Martin Preuß vor. So besuchten die Herren auch den Stand des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg und erkundigten sich auch über die Bienenhaltung. Zuvor wurde in St. Martin der BBV-Erntedankgottesdienst gefeiert, den der Ortsbäuerinnenchor muskalisch gestaltete. "Der Regionalmarkt Heimat und Genuss ist ein Aushängeschild für die ganze Region. Er mach unsere Oberpfälzer Heimat auf besondere Weise erlebbar", freute sich Füracker. Der Dank des Ministers galt allen Organisatoren und Beschäftigten für ihren unermüdlichen Einsatz und hr vorbildliches Engagement. "Das ist das schöne an Amberg: Wenn man mit so einer Veranstaltung bereits am Vormittag so viele Gäste auf den Marktplatz in Amberg bekommen kann", lobte Füracker beim Rundgang durch die Genussmeile.

Besuch bei der Berufsimkerei Pausch

Amberger und Sulzbach-Rosenberger Imker machen einen gemeinsamen Vereinsausflug nach Oberbayern

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Die Familie Pausch zeigt den interessierten Imker die Richtung wie alles begonnen hat.

Zum ersten Mal starteten die Imker des Bienenzuchtvereins Amberg und des Bienenzuchvereins Sulzbach-Rosenberg einen gemeinsamen Vereinsausflug. In diesem Jahr ging es nach Oberbayern zu Berufsimkerei Pausch in Scheyern. Familie Pausch begrüßte die Imker und machte einen kleine Einführung wie bei Ihnen die Imkerei begonnen hatte. So durften auch die Imker ein paar Bienenstöcke im eigenen Obstanbaugebiet bestaunen. Danach gab es eine Betriebsführung von der Herstellung von Met, Sekt oder verschiedenen Essig und Brandsorten. Nachdem sich die Imker mit verschiedenen Produkten eingedeckt hatten, ging es weiter zum Mittagessen ins Kloster Scheyern. Anschließen fuhren die Imker weiter nach Kloster Weltenburg und Dietldorf wo ein schöner Tag seinen Ausklang fand.

Die Bildergalerie vom 01. September 2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Das Ferienprogramm beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Mädchen und Jungen besuchten den Lehrbienenstand im Bürgerpark

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Am letzten schönen Augustwochenende besuchten zahlreiche Mädchen und Jungs den Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg am Lehrbienenstand im Bürgerpark. Sie erfuhren viel über Honigbienen, Wilbienen und der Blumenwiese. Als Belohnung für die Arbeit bekamen sie dann ein Glas erntefrischen Honig. Unterstütz wurde der Vorsitzende Helmut Heuberger vom Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz und den Vorstandsmitgliedern Klemens Bauer und Wina Pamler.

Bildergalerie vom 31. August 2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Das Varroa-Tagesseminar 2019 zeigt großes Interresse

Volles Haus am Lehrbienenstand am Feuerhof - Dr. Werner Pilz informierte die Imker über den Stand der Faulbrut

Bild: BZV Sulzach-Rosenberg

Am Samstag den 13. Juli begannen beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg die Varroawochen 2019. Im Vereinsheim Vogelheim waren über 40 Imker vor Ort um die neuesten Informationen vom Veterinärsamtdirektor Dr. Werner Pilz und vom Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz zu bekommen. So gab Dr. Werner Pilz den aktuellen Stand zur Faulbrut- und Varroasituation und Alexander Hirschmann-Titz zeigte die neuesten Medikamente auf. Am Nachmittag kam dann noch der Bienensachverständige Roland Singer dazu der dann auch den praktischen Teil am Lehrbienenstand leitete. Der ehemalige Bienensachverständige Konrad Hubmann zeigte den Imkern den Milbenbefall durch die Puderzuckermethode. 

Bildergalerie vom 13. Juli 2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Vorbild für eine moderne Imkerei

Olaf Potyka, Manfred Birner und Fabian Schanderl imkern gemeinsam und sind dabei Vorbilder

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Voller Stolz zeigten die Probeimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg ihre Bienen in der Nähe von Hiltersdorf. Auf dem Stand befinden sich derzeit 8 Bienenvölker die von Olaf Potyka, Manfred Birner und Fabian Schanderl betreut werden. Alles was sie während ihres ersten Ausbildungsjahr gelernt haben wurde 1:1 umgesetzt. Gemeinsam imkern, gemeinsam Probleme lösen und sich gegenseitig unterstützen, dass wird von den drei Nachwuchsimkern gemacht. So schleudert zum Beispiel der eine Honig während der andere in der Arbeit ist. Voller Stolz erzählten die beiden, dass sie auch mal nach der Arbeit im feinen Anzug zu den Bienen fahren um einfach nachzuschauen. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz freute sich beim Besuch des Bienenstandes, dass hier so eine offene Imkerei betrieben wird. Das ist genau das, was wir den Imkern lernen wollen. Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg wünscht den drei Imkern weiterhin viel Erfolg mit der Imkerei.

Aktion zum Weltbienentag in Sulzbach-Rosenberg

Thema zum Weltbienentag: Sonnenpflanze statt grüner Wüste

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg v. links Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg Helmut Heuberger, Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg Michael Göth und Imker Kreisvorsitzender Andreas Royer

Am Samstag den 25. Mai gab sich der Bienenzuchtverein in der Stadt Sulzbach-Rosenberg zum Weltbienentag die Ehre. Es stand ganz im Mittelpunkt die Durchwachsene Silphie. Bürgermeister Michael Göth zeigte sich den Imkern und informierte sich am Stand des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg. Vorsitzender Helmut Heuberger und der Kreisvorsitzende Andreas Royer informierten die Gäste zum Thema " Sonnenpflanze statt grüner Wüste".

Der Anbau von Energiepflanzen und deren Umwandlung in Strom, Wärme und Kraftstoffe eröffnete insbesondere den Landwirten neue Perspektiven. In Deutschland führte der hohe Energiegehalt von MAis zu einem deutlich steigenden Einsatz für die Biogasproduktion. In vielen Regionen kam es zu einer so genannten "Vermaisung der Landschaft" und damit zur Entstehung von "grünen Wüsten". Bei allen Umweltschützern und in großen Teilen von Politik und Wissenschaft wurde der Ruf stetig lauter, den Maisanbau durch andere, ökologisch verträgliche Energiepflanzen zu ersetzen. Die Zukunft der Silphie als ökologisch verträgliche Energiepflanze hat damit begonnen. Diese "Sonnenpflanze" wird den Mais als Bioergie-Monopolist ablösen und den Weg zu mehr Biodiversität gestalten.

Tag der offenen Tür im Lüdecke Park

Tipps zum imkern und naturnahes Gärtnern

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Geschäftsführer Klaus Herdegen zeigt den interessierten Besuchern die Bepflanzung im Bienenpark.

Am Freitag den 24. Mai öffnete die Firma Lüdecke in Amberg die Türe für die interessierten Besuchern und holten sich Informationen zum imkern und Tipps zum naturnahen Gärtnern. Klaus Herdegen, Geschäftsführer der Firma Lüdecke führte die Besucher durch den Park und zeigte wie einfach und wie mit wenig Handgrifften ein wertvoller Garten für Bienen und anderen Insekten entstehen kann. Dann ging es Richtung Hauptgebäude wo sich im Wasser Wild- und Sumpfenten tümmeln. Auch hier zeigte Klaus Herdegen die verschiedenen Bepflanzungen und machte auch auf Fehler beim Anbau aufmerksam. Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Titz zeigte dann zum Schluss die Bienen im Lüdecke Park und gab den Besuchern noch ein Glas Honig mit.

Bildergalerie zum 24. Mai 2019

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Neues Beesharing-Projekt mit HEFA in Sulzbach-Rosenberg

Markus Pisarek vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg betreut dort die Bienen

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Mit einem neuen Beesharing Projekt startet der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg in das neue Bienenjahr 2019. Imker Markus Pisarek vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg betreut auf dem Firmengeländer der Firma HEFA in Sulzbach-Rosenberg die Bienen.

Neben den Plänen von Gastronomie-Objekten mit Serienmöbeln ist die Fa. HEFA heute der gefragteste Hersteller für Soneranfertigungen von Kühlmöbeln. Jetzt sind auch Bienen eingezogen um ein bisschen Danmpf in das Kühle zu bringen.

 

Lauter Sieger beim Förderpreis der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg gewann 500 Euro für das Projekt "Imkern auf Probe"

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von links: Kreisvorsitzender Andreas Royer, Stefan Hubmann, Dietmar Haar, Vorsitzender Helmut Heuberger und Bienenfachwart Alexander Hirschmann-Tiz

Nach der dreiwöchigen Votingphase stehen die Sieger des Förderpreises der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG fest. Zunächst konnten sich alle Vereine und sozialen Institutionen aus dem Genossenschaftsgebiet für den Förderpreis bewerben. Anschließend wurden durch eine sechsköpfige Jury zehn Vereine für die Votingphase ausgewählt.

Ab Anfang April hieß es dann für die Vereine fleißig die Werbetrommel zu rühren. Denn über ein Online-Voting wird das Projekt mit den meisten abgegebenen Stimmen zum Sieger gewählt.

Am Anfang der Preisverleihung im großen Saal des Sulzbacher Rathauses war die Spannung groß, denn jeder der zehn Vereine hätte den 1. Preis über 3.500 Euro gewinnen können. Nachdem die Bläsergruppe der Walter-Höllerer-Realschule und Vorstandsmitglied Erich Übler die Veranstaltung eröffnet hatten, startete Martin Sachsenhauser mit der Verleihung des Förderpreises.

Da alle eingereichten Projekte sinnvoll und förderwürdig sind, haben die übrigen vier Vereine eine Spende in Höhe von 500 Euro erhalten. Alle anderen Vereine, die sich für den Förderpreis beworben, aber es nicht in die Votingphase geschafft haben, erhalten ebenfalls 250 Euro für ihr gemeinnütziges Projekt. Diese Spenden werden den Vereinen bei einer Spendenübergabe Mitte Mai überreicht.

Die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg hat mit dem Förderpreis die Vereine mit ihren Projekten und somit die Region gestärkt. Insgesamt wurde dankt des Förderpreises eine Spendensumme von 21.411 Euro erreicht.

Kulturell und kulinarisch

Imker bekamen Führung im Judenfriedhof und wanderten nach Kleinpfalz

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - Johannes Hartmann, Stadtarchivar von Sulzbach-Rosenberg erzählte die Geschichte des Judenfriedhofs.

Voller Spannung warteten die Imker und ihre Gäste auf den Stadtarchivar Johannes Hartmann der in eindrucksvoller Weise über die Geschichte der Juden in Sulzbach-Rosenberg und dem Friedhof sprach.

So berichtete er, dass nachdem sich 1666 wieder Juden in Sulzbach niederlassen konnten, wurde ihnen 1667 von Herzog Christian August die Erlaubnis zur Anlage eines Friedhofes auf einem Grundstück in der sogenannten Erzhülle erteilt. Im Mai 1668 wurde mit der Beisetzung von Feustel Bloch die erste Bestattung vorgenommen. Ende des 17. Jahrhunderts wurde eine Steinmauer um den Friedhof angelegt. Im 19./20. Jahrhundert kam es immer wieder zu schweren Schäden durch den um den Friedhof betriebenen Bergbau der Maxhütte. Auf dem 21,50 ar großen Friedhof sind heute noch 356 Grabsteine (Mazewot) vorhanden. Die letzte Beerdigung fand 1936 statt. Bei einer Friedhofsschändung 1972 wurden zahlreiche Grabsteine umgeworfen. Erst 1992 ist eine neue, massive Einfriedungsmauer erstellt worden, die dem historischen Verlauf entspricht. Auf Grund eines Vertrages von 1882 zwischen der Maximilianhütte und dem damaligen Vorstand der jüdischen Gemeinde Sulzbach, wurde die Mauer durch die Maximilianhütte finanziert.

Zur Geschichte des Judenfriedhofs

Im Anschluss wanderten die Imker nach Kleinpfalz. Dort erwartete sie schon eine zünftige Brotzeit. Es wurde noch lange über das erlebte gesprochen.

Bildergalerie zum 06. April

Bilder: BZV Sulzbach-Rosenberg

Schulbienen ein Volltreffer

Frank und Wina Pamler betreuen die Schulbienen im 1. Bayerischen Schulmuseum in Sulzbach-Rosenberg

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Seit 1981 ist das Schlösslschulhaus Sitz des „Ersten Bayerischen Schulmuseums Sulzbach-Rosenberg“. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Schulklassen und Senioren und seit einem Jahr wohnen jetzt auch vier Bienenvölker auf dem Schulgelände.

In drei Bauabschnitten erhielt es seine heutige Form: 1896 wurde der Ostteil als evangelisches Schulhaus mit 2 Schulsälen und einer Hilfslehrerwohnung erbaut. Zwei Lehrer unterrichteten damals 165 Werktags- und 57 Sonntagsschüler. Schon 1908 wurde der Mittelbau mit einem weiteren Schulsaal und einer Lehrerwohnung errichtet. Drei Lehrer unterrichteten nun 221 Werktags- und 71 Sonntagsschüler. Für die 272 Volks- und 29 Fortbildungsschüler reichte das Haus schon bald nicht mehr aus, so dass 1934 noch der Westbau hinzukam. Bis 1978 diente die alte Schlößlschule als Schulgebäude, zuletzt der Rosenberger Grundschule.

Ab 1979 wurde dieses alte Schulhaus mit seinen 13 Räumen, den vielen Fluren und Hausgängen, als Schulmuseum eingerichtet und am 19. März 1981 offiziell eröffnet. Durch den Ausbau der ehemaligen Lehrerwohnung im 2. Stock des Hauses konnten zusätzlich ein Raum für Sonderausstellungen und Räume für das umfangreiche Bücherarchiv gewonnen werden.

Unterhalb des Schulhauses befindet sich im ehemaligen Lehrergarten ein eigens angelegter Schul- und Lehrgarten, in dem über 80 heimische Nutz- und Zierpflanzen betrachtet werden können. Des weiteren sind vor einem Jahr auch Schulbienen auf dem Gelände eingezogen um die Besucher zu zeigen wie wichtig Bienen für die Pflanzen sind.

Jugendgruppe wurde 9. bei der Bayerischen Meisterschaft

10 Schulen trafen sich im Zeidlermuseum in Feucht zur Bayerischen Meisterschaft der Jungimker 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - von Links: Alexander Hirschmann-Titz, Obmann für Nachwuchsarbeit im Landesverband, Stefan Hubmann Betreuer des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg, die Jungimker Jannik Bohmann und Carolin Ruppert und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes Stefan Spiegl.

Die Jungimker des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg haben sich beachtlich geschlagen bei der 5. Bayerischen Meisterschaft der Jungimker im Zeidlermuseum in Feucht. Sie belegten von 10 Mannschaften den 9. Platz. Geprüft wurde ihr Wissen in einem theoretischen Teil mit Fragen zum Scharmverhalten der Honigbienen, über Anatomie bishin zur Zucht. Im praktischen Teil mussten Fehler bei der Etikettierung der Honiggläser gefunden werden, sowie Honig über den Geschmack erkennen. Bayerischer Meister wurde das Maristengymnasium aus Fürstenzell bei Passau. Lesen Sie auch den Bericht unter: Jungimkerwettbewerb 2019

Honigprinzessin zu Gast beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg

Konrad Hubmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt - herausragende Nachwuchsarbeit

Bild: exb Geehrte und Gratulanten bei der Hauptversammlung des Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit (vorne, von links) Konrad Hubmann, Honig-Prinzessin Doris Grünbauer, Martin Nägele; (hinten, von links) Bürgermeister Michael Göth, Vorsitzender Helmut Heuberger, Kreisvorsitzender Andreas Royer, Philipp Klughardt, Matthias Hüttner, Klaus Herbst, Gerd Blüchel

Positive Berichte über das Jahr 2018 und Ehrungen, an der Spitze die Ernennung von Konrad Hubmann zum Ehrenmitglied, prägten die Jahresmitgliederversammlung des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg im Bayerischen Hof. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich besonders über den Besuch der bayerischen Honigprinzessin Doris Grünbauer aus der Gemeinde Kohlberg. Sie bekleidet dieses ehrenvolle Amt zwischen 2017 und 2019.

Mit knapp 1000 Bienenvölkern ernteten die Mitglieder des Bienenzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg 2018 rund 19 Tonnen Honig, teilte Schriftführer Alexander Hirschmann-Titz mit. Mit diesem Ergebnis könne man zufrieden sein, genauso wie mit der Mitgliederentwicklung und den verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen.

Im Frühjahr stand die Übergabe der Wildbienenhotels an den Grundschulen Illschwang und Ammerthal und den Mittelschulen Krötensee und Kümmersbruck an. Beim Weltbienentag im Schulmuseum warben die Imker für mehr Artenvielfalt. Als vollen Erfolg gestaltete sich das Sommerfest bei der Firma Lüdecke, die immer ein offenes Ohr für den Bienenzuchtverein habe. Der Vereinsausflug führte 2018 zur Berufsimkerei Heiser nach Triefenstein. Das Varroa-Tagesseminar im Vogelheim unterstützten Veterinäramtsdirektor Dr. Werner Pilz sowie die Bienensachverständigen Roland Singer und Konrad Hubmann.

„Die Nachwuchsarbeit des Bienenzuchtvereins ist beispielhaft“, lobte Alexander Hirschmann-Titz. Wie andere bayerische Vereine sei auch er vor einigen Jahren noch von Überalterung geprägt gewesen. Diesem Trend habe er das Konzept des Probe-Imkerns entgegengesetzt. Es habe in der Ausbildungssaison 2018/2019 eine Rekordbeteiligung erreicht. Dabei wurde die mittlerweile 150. Absolventin geehrt. Für 2019 sind bereits 21 Probe-Imker startklar.

Noch enger als bisher soll die Zusammenarbeit mit dem Bienenzuchtverein Amberg gestaltet werden. Zum großartigen Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, bayernweit, aber auch im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Sulzbach-Rosenberg, habe der Bienenzuchtverein beigetragen, unterstrich der Schriftführer.

Es sei sehr wichtig, in der Öffentlichkeit immer wieder darauf hinzuweisen, welche Bedeutung die Bienenzucht für die Gesundheit der Bevölkerung besitze, hob die bayerische Honigprinzessin Doris Grünbauer in einem Grußwort hervor. Besuche bei den Imkervereinen hätten ihr gezeigt, dass das Engagement weit über die Bienenzucht hinausgehe. Lobende Worte hatten auch Bürgermeister Michael Göth und der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Stadtgärtner Klaus Herbst, parat. Die Vernetzung der sechs Ortsvereine im Altlandkreis Sulzbach-Rosenberg, die insgesamt rund 260 Mitglieder mit über 1800 Völkern vertreten, wurde in den letzten Jahren ausgebaut. „In jedes Dorf, ein Bienenvolk“, nannte der Kreisvorsitzende Andreas Royer als Ziel.

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied wurde das jahrzehntelange Engagement von Konrad Hubmann gewürdigt. Die Verdienstnadel des Vereins in Bronze für langjährigen engagierten Einsatz erhielt Kassier Matthias Hüttner. Weiter standen die Ehrungen für 15 Jahre Mitgliedsschaft für Philipp Klughardt, der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz und des Waldvogelschutzvereins auf der Tagesordnung, die durch Gerd Blüchel und Ludwig Herold vertreten waren. Die Urkunde für eine 25-jährige Zweitmitgliedschaft nahm Martin Nägele und für 25-jährige Treue des Obst- und Gartenvereins Klaus Herbst entgegen. „Gold“ wurde Helmut Luber und Günther Vogl für 40-jährige Mitgliedsschaft verliehen.

Eine Reise in den Frühling nach Malta und Sizilien

Die Imker Karin und Dietmar Haar machten mit der Ambruster-Imkerschule eine unvergessliche Reise

Bild: Haar

Das Frühjahr beginnt zeitig auf Malta und Karin und Dietmar Haar, Imker vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg sind dabei. Malta und seine kleineren Schwesterninseln Gozo und Comino liegen südlich von Sizilien mitten im Mittelmeer. Der geographischen Lage ist nicht nur das milde, bienenfreundliche Klima geschuldet, sie bestimmte auch die lange und wechselvolle Geschichte des Archipels. Die ältesten Zeugnisse menschlicher Zivilisation stammen aus der Jungsteinzeit. Valetta, die Hauptstadt der Republik Malta, ist seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und 2018 auch Kulturhauptstadt Europas. Auf der grünen Insel Gozo halten viele Imker immer noch die lokale, der schwarzen Sizilianischen Biene verwandte Rasse.

Auf Gozo wanderten sie über blühende Bienenweiden und besuchten einen Inselwinzer. Auf Malta lernten sie Sammy Cremona kennen, der 1800 Jahre alte Oliven über Stecklinge vermehrt und damit den zwischenzeitlich fast vergessenen Olivenanbau auf den maltesischen Inseln erneut ausbreitet. Der Südosten Siziliens weist viele Verwandtschaften zu Malta auf, wir suchen sie auf dem Acker, in der Küche, Architektur und auf den Kirchen-Altären.

Auf Malta und Gozo gibt es zwei Bienenarten. Apis mellifera ruttneri ist eine Mischung aus afrikanischer schwarzer und westeuropäischer Biene und es gibt die Buckfastbiene. Auf Malta und Gozo gibt es 300 Imker, davon sind 5 Berufsimker. Geimkert wird hauptsächlich in Langstroth-Beuten. Honig wird 3 mal im Jahr geerntet.

Im Herbst gibt es Thymianhonig und Johannisbrotbaumhonig der fast schwarz ist. Die Völker sind nie brutfrei. Auch gibt es dort die Varroamilbe, aber das größte Problem ist das Wasser. Die Sommer sind heiß und trocken und die Völker können dabei verdursten.

Für beide war es eine unvergessliche Reise in ein wildes Land der Bienen von der sie noch lange erzählen werden.

 

Bildergalerie zur Imkerreise

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7. Bayerisches Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg bekam den Zuschlag zur Aussrichtung

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Am Donnerstag den 7.Februar 2019 bekam der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg die Zusage, das 7. Bayerische Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg auszurichten. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich darüber und machte in richtig Stolz. "Es ist für den Verein eine große Ehre und wir werden uns von der besten Seite präsentieren", so Heuberger. Die Veranstaltung findet am 8. November 2020 in der Krötensee-Schule statt. Es werden Imker aus ganz Bayern zu dem Fest erwartet, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Insekten im eigenen Garten retten

Ein unter dem Dach der Freiwilligen-Agentur agierendes Projektteam hat Großes vor. Unbeabsichtigt ruft es parallel zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" dazu auf, persönlich auf das besorgniserregende Insektensterben zu reagieren.

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Das Ziel: Jeder Amberger schafft im Garten, auf dem Balkon, dem Firmengelände oder sonst wo einen Quadratmeter neuen Lebensraum für Insekten. Dazu sollen entsprechende größere Aktivitäten der Stadt sowie von Vereinen und Verbänden bei der langfristig angelegten Aktion "Amberg engagiert für Insekten" kommen. Bei einer Veranstaltung im ACC gab es bereits Zusagen.

Hinter dem Projekt stehen Karin Hegen, Beate Mastel und Silvia Schlaugart sowie Catherine Dill, die Leiterin der Freiwilligen-Agentur. In einem Pressetext heißt es: "Insekten fallen nicht etwa dem Klimawandel oder ungünstigen klimatischen Bedingungen zum Opfer, sondern sterben durch den massenhaften Einsatz von Insektiziden. Auch die allmähliche Zerstörung natürlicher Lebensräume stellt eine Gefahr für viele Arten der einheimischen Flora und somit auch für die Insekten dar."

Nicht nur die Tiere würden unter dem Insektenschwund leiden. Auch für Menschen werden die negativen Konsequenzen recht bald spürbar sein. "Weil Blüten verstärkt nicht mehr von Insekten bestäubt werden, muss es mühsam von Menschenhand erfolgen. Als unausweichliche Folge werden die Preise für Obst und Gemüse steigen. In manchen Ländern Asiens muss diese aufwendige Methode bereits praktiziert werden."

"Wichtige Schritte"

Vor Vertretern bereits engagierten Gruppen (Bund Naturschutz, Fischer, Imker, Landesbund für Vogelschutz, Umweltwerkstatt, Landschaftspflegeverband, Luftmuseum, Stadtwerke, Ökobauern, Stadtverwaltung oder Naturpark Hirschwald) unterstrichen die Aktivistinnen, dass jeder etwas gegen das Insektensterben unternehmen könne. "Auch kleine Beiträge sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation. Allein schon die Menschen im eigenen Umfeld auf das Thema aufmerksam zu machen, ist ein wichtiger Schritt", hieß es am Mittwochabend im ACC.

Die Gruppe hat bereits eigene Ideen entwickelt, rief aber im zweiten Teil des Abends die anwesenden potenziellen Mitstreiter auf, weitere Anregungen einzubringen. So schlägt das Projektteam, betreut von der Freiwilligen-Agentur, unter anderem vor, Insektenbotschafter in Kindergärten und Schulen zu senden, eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Stadtgärtnerei anzustreben sowie Fachkräfte aus dem Bereich Forstamt, Stadtplanungsamt oder Friedhofsamt einzubinden. Nach Vorstellungen des Projektteams müssten auch ungenutzte Fläche renaturiert oder Straßenränder insektenfreundlich bepflanzt werden.

Der größte Teil des Projektes werde ehrenamtlich geleistet. Mit einem interaktiven sozialen Netzwerk für Insekten (Blog, Webseite, Facebook) "können wir gemeinsam das hochgesteckte Ziel erreichen", gibt sich das Projektteam zuversichtlich. Wer Ideen und Vorschläge hat, kann diese jederzeit per E-Mail an die Adresse: insektenprojekt(at)amberg.de senden.

Jugendgruppe bei der Bayerischen Meisterschaft 2019

Nachwuchsimker treten am 16. März in Feucht an

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Jannik Bohmann, Maliek Gallitzendörfer und Juliana Gottfried nehmen am 16. März 2019 bei der 5. Bayerischen Meisterschaft im Zeidlermuseum in Feucht teil. Allerdings findet die Teilnahme der Imkerjugend in diesem Jahr noch außer Konkurenz statt, da sie noch keine 13 Jahre alt sind. Bei der Meisterschaft bekommen die Nachwuchsimker theoretische Fragen gestellt und müssen einen Praxiskurs vollziehen. Sie werden sich mit weiteren acht Schulen aus ganz Bayern an diesem Wettbewerb messen. Begleitet werden die Schüler von Stefan Hubmann und Myrian Gallitzendörfer. Alexander Hirschmann-Titz leitet die Meisterschaft als Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung im Landesverband der Bayerischen Imker e.V.

Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit neuen Rekorden

Internetseite bricht alle Rekorde - so erfolgreich wie nie

wir können 2018 mit einem neuen Besucherrekord aufweisen mit unserer Internetseite. So hatten wir 2018 beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg 51145 Besucher mit Insgesamt 215020 Seitenzugriffe und insgesamt 9,52 GB Daten die heruntergeladen wurden. Das sind 11323 mehr Besucher und 108108 mehr Seitenaufrufe als im Vorjahr. Das ergibt einen durchschnittlichen Besucher Schnitt pro Monat von 4212 Besuchern. Das ist in allen Bereichen ein neuer Rekord.