Vereinsinformationen 2019

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg - ... wir können auch anders!

Eine Reise in den Frühling nach Malta und Sizilien

Die Imker Karin und Dietmar Haar machten mit der Ambruster-Imkerschule eine unvergessliche Reise

Bild: Haar

Das Frühjahr beginnt zeitig auf Malta und Karin und Dietmar Haar, Imker vom Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg sind dabei. Malta und seine kleineren Schwesterninseln Gozo und Comino liegen südlich von Sizilien mitten im Mittelmeer. Der geographischen Lage ist nicht nur das milde, bienenfreundliche Klima geschuldet, sie bestimmte auch die lange und wechselvolle Geschichte des Archipels. Die ältesten Zeugnisse menschlicher Zivilisation stammen aus der Jungsteinzeit. Valetta, die Hauptstadt der Republik Malta, ist seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und 2018 auch Kulturhauptstadt Europas. Auf der grünen Insel Gozo halten viele Imker immer noch die lokale, der schwarzen Sizilianischen Biene verwandte Rasse.

Auf Gozo wanderten sie über blühende Bienenweiden und besuchten einen Inselwinzer. Auf Malta lernten sie Sammy Cremona kennen, der 1800 Jahre alte Oliven über Stecklinge vermehrt und damit den zwischenzeitlich fast vergessenen Olivenanbau auf den maltesischen Inseln erneut ausbreitet. Der Südosten Siziliens weist viele Verwandtschaften zu Malta auf, wir suchen sie auf dem Acker, in der Küche, Architektur und auf den Kirchen-Altären.

Auf Malta und Gozo gibt es zwei Bienenarten. Apis mellifera ruttneri ist eine Mischung aus afrikanischer schwarzer und westeuropäischer Biene und es gibt die Buckfastbiene. Auf Malta und Gozo gibt es 300 Imker, davon sind 5 Berufsimker. Geimkert wird hauptsächlich in Langstroth-Beuten. Honig wird 3 mal im Jahr geerntet.

Im Herbst gibt es Thymianhonig und Johannisbrotbaumhonig der fast schwarz ist. Die Völker sind nie brutfrei. Auch gibt es dort die Varroamilbe, aber das größte Problem ist das Wasser. Die Sommer sind heiß und trocken und die Völker können dabei verdursten.

Für beide war es eine unvergessliche Reise in ein wildes Land der Bienen von der sie noch lange erzählen werden.

 

Bildergalerie zur Imkerreise

Bild: Haar

7. Bayerisches Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg

Der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg bekam den Zuschlag zur Aussrichtung

Bild: BZV Sulzbah-Rosenberg

Am Donnerstag den 7.Februar 2019 bekam der Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg die Zusage, das 7. Bayerische Honigfest 2020 in Sulzbach-Rosenberg auszurichten. Vorsitzender Helmut Heuberger freute sich darüber und machte in richtig Stolz. "Es ist für den Verein eine große Ehre und wir werden uns von der besten Seite präsentieren", so Heuberger. Die Veranstaltung findet am 8. November 2020 in der Krötensee-Schule statt. Es werden Imker aus ganz Bayern zu dem Fest erwartet, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Insekten im eigenen Garten retten

Ein unter dem Dach der Freiwilligen-Agentur agierendes Projektteam hat Großes vor. Unbeabsichtigt ruft es parallel zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" dazu auf, persönlich auf das besorgniserregende Insektensterben zu reagieren.

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Das Ziel: Jeder Amberger schafft im Garten, auf dem Balkon, dem Firmengelände oder sonst wo einen Quadratmeter neuen Lebensraum für Insekten. Dazu sollen entsprechende größere Aktivitäten der Stadt sowie von Vereinen und Verbänden bei der langfristig angelegten Aktion "Amberg engagiert für Insekten" kommen. Bei einer Veranstaltung im ACC gab es bereits Zusagen.

Hinter dem Projekt stehen Karin Hegen, Beate Mastel und Silvia Schlaugart sowie Catherine Dill, die Leiterin der Freiwilligen-Agentur. In einem Pressetext heißt es: "Insekten fallen nicht etwa dem Klimawandel oder ungünstigen klimatischen Bedingungen zum Opfer, sondern sterben durch den massenhaften Einsatz von Insektiziden. Auch die allmähliche Zerstörung natürlicher Lebensräume stellt eine Gefahr für viele Arten der einheimischen Flora und somit auch für die Insekten dar."

Nicht nur die Tiere würden unter dem Insektenschwund leiden. Auch für Menschen werden die negativen Konsequenzen recht bald spürbar sein. "Weil Blüten verstärkt nicht mehr von Insekten bestäubt werden, muss es mühsam von Menschenhand erfolgen. Als unausweichliche Folge werden die Preise für Obst und Gemüse steigen. In manchen Ländern Asiens muss diese aufwendige Methode bereits praktiziert werden."

"Wichtige Schritte"

Vor Vertretern bereits engagierten Gruppen (Bund Naturschutz, Fischer, Imker, Landesbund für Vogelschutz, Umweltwerkstatt, Landschaftspflegeverband, Luftmuseum, Stadtwerke, Ökobauern, Stadtverwaltung oder Naturpark Hirschwald) unterstrichen die Aktivistinnen, dass jeder etwas gegen das Insektensterben unternehmen könne. "Auch kleine Beiträge sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Situation. Allein schon die Menschen im eigenen Umfeld auf das Thema aufmerksam zu machen, ist ein wichtiger Schritt", hieß es am Mittwochabend im ACC.

Die Gruppe hat bereits eigene Ideen entwickelt, rief aber im zweiten Teil des Abends die anwesenden potenziellen Mitstreiter auf, weitere Anregungen einzubringen. So schlägt das Projektteam, betreut von der Freiwilligen-Agentur, unter anderem vor, Insektenbotschafter in Kindergärten und Schulen zu senden, eine enge Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Stadtgärtnerei anzustreben sowie Fachkräfte aus dem Bereich Forstamt, Stadtplanungsamt oder Friedhofsamt einzubinden. Nach Vorstellungen des Projektteams müssten auch ungenutzte Fläche renaturiert oder Straßenränder insektenfreundlich bepflanzt werden.

Der größte Teil des Projektes werde ehrenamtlich geleistet. Mit einem interaktiven sozialen Netzwerk für Insekten (Blog, Webseite, Facebook) "können wir gemeinsam das hochgesteckte Ziel erreichen", gibt sich das Projektteam zuversichtlich. Wer Ideen und Vorschläge hat, kann diese jederzeit per E-Mail an die Adresse: insektenprojekt(at)amberg.de senden.

Jugendgruppe bei der Bayerischen Meisterschaft 2019

Nachwuchsimker treten am 16. März in Feucht an

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Jannik Bohmann, Maliek Gallitzendörfer und Juliana Gottfried nehmen am 16. März 2019 bei der 5. Bayerischen Meisterschaft im Zeidlermuseum in Feucht teil. Allerdings findet die Teilnahme der Imkerjugend in diesem Jahr noch außer Konkurenz statt, da sie noch keine 13 Jahre alt sind. Bei der Meisterschaft bekommen die Nachwuchsimker theoretische Fragen gestellt und müssen einen Praxiskurs vollziehen. Sie werden sich mit weiteren acht Schulen aus ganz Bayern an diesem Wettbewerb messen. Begleitet werden die Schüler von Stefan Hubmann und Myrian Gallitzendörfer. Alexander Hirschmann-Titz leitet die Meisterschaft als Obmann für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung im Landesverband der Bayerischen Imker e.V.

Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg mit neuen Rekorden

Internetseite bricht alle Rekorde - so erfolgreich wie nie

wir können 2018 mit einem neuen Besucherrekord aufweisen mit unserer Internetseite. So hatten wir 2018 beim Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg 51145 Besucher mit Insgesamt 215020 Seitenzugriffe und insgesamt 9,52 GB Daten die heruntergeladen wurden. Das sind 11323 mehr Besucher und 108108 mehr Seitenaufrufe als im Vorjahr. Das ergibt einen durchschnittlichen Besucher Schnitt pro Monat von 4212 Besuchern. Das ist in allen Bereichen ein neuer Rekord.