Imkerverein Königstein

Mit Bienen blüht das Leben

Bild: IV Königstein

Varroa-Wetter jetzt mit Postleitzahl

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Varroa-Wetter mit Postleitzahl

Die Jahrestermine 2022

Die Jahrestermine 2022 des Imkervereins Königstein

Tag der Genüsse in Königstein

Der Imkerverein Königstein beteiligt sich am Fest

Bild: Imkerverein Königstein

Unter dem Motto "Markt der Genüsse - Der Herbst kocht auf", beteiligte sich der Imkerverein Königstein mit einem Stand. Am Marktplatz in Königstein konnten zahlreiche lokale Spezialitäten und induviduelle Handwerkskunst bestaunt werden. Der Imkerverein stellte die neue Honigernte und verschiedene Honigprodukte vor. Es haben sich zahlreiche Betriebe und Firmen an dem Fest in Königstein beteiligt wie z. B. die Weinquelle Eggerer, Gemeindebücherein Königstein oder die Kräuterexpertin Markusine Gutjahr.

Vor 25 Jahren als erste Frau in den Verein eingetreten

Neuwahlen beim Imkerverein Königstein

Bild: wku - Nach den Wahlen und der Ehrung: (von links) Bürgermeister Jörk Kaduk, Vorsitzender Günther Haller, Helga Kraus, stellvertretender Kreisvorsitzender Helmut Heuberger, Jubilarin Sieglinde Graf, Rolf Brödner, Bürgermeister Hermann Mertel, Peter Strenzel und Markus Arnold.

1997 ging die "Männerwirtschaft" zu Ende: Damals war Sieglinde Graf aus Hannesreuth die erste Frau und Imkerin, die dem Imkerverein Königstein und Umgebung beigetreten ist. Jetzt ehrte sie der Vorsitzende Günther Haller für 25 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Silber.

Momentan besteht der Verein aus 22 Mitgliedern, von denen drei Frauen sind. Der Altersdurchschnitt liegt bei 57 Jahren. Die Völkerzahl stieg leicht auf 126 an. Die Blütenhonigernte war mittelmäßig, Waldhonig gab es jedoch keinen. Vorsitzender Haller bedauerte es sehr, dass drei Imker aus Krankheitsgründen aufhören mussten. Seit 2016 betreut der Imkerverein die Schulbienen in Königstein. Pandemie-bedingt waren nur vereinzelt Treffen mit den Schülern und Lehrerin Nannette Lorenz möglich, was sich hoffentlich bald ändern wird.

Bei zwei Sammelbestellungen besorgte der Verein Honiggläser des Deutschen Imkerbundes zum Stückpreis von 43 Cent. Verwenden darf sie übrigens nicht jeder Imker: Dazu muss er erst einen zweitägigen Honigkurs in Sulzbach-Rosenberg besuchen.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Helmut Heuberger berichtete über den anstehenden Verkauf des Bienenhofs in Aschach, der vor fast 50 Jahren als erste verbandseigene Imkerschule in Bayern eröffnet wurde. Zuletzt habe das Gebäude viele Renovierungskosten verursacht. Bis November können die Imker den Bienenhof noch nutzen; danach werden die Schulungen ins Freilandmuseum Neusath-Perschen verlegt.

Der Bürgermeister Jörk Kaduk rief die Bevölkerung in einem Grußwort dazu auf, einheimischen Honig zu bevorzugen. Sein Hirschbacher Amtskollege Hermann Mertel brachte die anstehenden Neuwahlen über die Bühne. Vorsitzender Günther Haller und sein Vize Rolf Brödner bleiben im Amt. Zum neuen Kassier wurde Markus Arnold gewählt, zum Schriftführer Peter Strenzel. Die Aufgabe der Kassenprüferinnen übernahmen Sieglinde Graf und Helga Kraus.

Imkerverein Königstein schaut auf 125 Jahre zurück

Die Schulimkerei ist ein großes Standbein des Vereins

Bild: BZV Sulzbach-Rosenberg

Aus dem damals ins Leben gerufenen Obstbau- und Bienenzuchtverein sind zwischenzeitlich der Obst- und Gartenbauverein sowie der Imkerverein geworden. Während die Gartler ihre 125-Jahr-Feier schon hinter sich haben, sind nun die Imker dran.

Als Initiator der Gründung darf der Telegraphen-Oberingenieur Johann Georg Beringer gelten, ein gebürtiger Königsteiner. Er war selbst leidenschaftlicher Bienenzüchter und Vorsitzender des Bayerischen Bienenzuchtvereins. Eine Zeitlang lehrte er Bienenzucht an der landwirtschaftlichen Schule Weihenstephan und schrieb das Werk "Grundzüge der Bienenzucht". Das alles brachte Behringer den Beinamen "Landesbienenvater" ein.

Der Vorsitz des Königsteiner Bienenzuchtvereins übernahm gleich Bürgermeister Johann Taubmann, das Amt des Bibliothekars bekleidete Pfarrer Franz Xaver Schiegl. Die Aufnahmegebühr betrug 30 Pfennige, der Jahresbeitrag eine Mark. Johann Georg Beringer schenkte bald darauf dem Verein einen für die damalige Zeit sehr modernen Bienenstand. Seine Betreuung übernahm in den folgenden Jahren die Lehrerschaft.

1899 wurden drei Bienenvölker angeschafft und damit der Grundstein für die spätere Entwicklung der Bienenhaltung im Königsteiner Raum gelegt. Im Protokollbuch von 1931 ist zu lesen, dass über den Kauf einer Dosenverschlussmaschine und über eine Honigschleuder abgestimmt wurde. Das Spritzen der Obstbäume übernahm Karl Pirner. Außerdem wurden 120 Obstbäume bestellt. 1933 erfolgte die Trennung in den Obst- und Gartenbauverein und in den Bienenzuchtverein, der sich später in Imkerverein umbenannte.

Während der Kriegsjahre erlahmte die Vereinstätigkeit, weil sich die meisten Mitglieder im Fronteinsatz befanden. 1954 übernahm der Bildhauer Arnulf Holl aus der Ziegelhütte den Verein und leitete ihn 27 Jahre lang. Karl Ziegler wurde 1981 sein Nachfolger und führte den Verein über 20 Jahre. Sein Verdienst ist es, dass sich der Imkerverein alljährlich am Marktfest mit einem Imkerstand beteiligt, an dem er Bienenprodukte, Honig und auch Met verkauft.

Sein Anliegen war es, das Interesse der Jugend an der Imkerei zu wecken. In seiner Amtszeit feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen gemeinsam mit dem Gartenbauverein. Aus diesem Anlass wurde am Fuße des Breitensteins eine Linde gepflanzt. Gab es früher nur Herren im Imkerverein, so sind jetzt auch einige Frauen dazugekommen. Mittlerweile wird der Verein von Günther Haller aus Achtel geführt.

Seit zwei Jahren betreut der Verein die Schulbienen zusammen mit der Lehrerin Nannette Lorenz. "Es macht uns immer Freude, wenn wir sehen, mit welchem Eifer sich die Kinder beteiligen", sagt Günther Haller. Zusammengefasst sieht er die 125-jährige Geschichte des Vereins als ein ständiges Bemühen um die Pflege der Imkerei zum Wohle der heimischen Natur. Dazu zitiert er einen Zweizeiler des ehemaligen Vorsitzenden Arnulf Holl: "Die Biene und die Blütenpracht, hat Gott zu einem ausgedacht!"

 

Aktiv am Weltbienentag

Am 20. Mai war Honigernte angesagt bei Jannik Renner

Am Sonntag den 20. Mai dem ersten Weltbienentag war beim Imkerverein Königstein die Honigernte von Jungimker Jannik Renner angesagt. Ihn erwarteten volle Honigwaben. Hiermit setzt der Imkerverein ein wichtiges Zeichen zur Entwicklung der Imkerei und dem Aufwerten des Imkernachwuchses.  

Bilder: IV Königstein

Imkern auf Probe 2023 in Königstein

Auch im diesem Jahr bietet der Imkerverein Königstein wieder das Projekt "Imkern auf Probe 2023" an. Interessierte Natur- und Bienenfreunde können sich direkt unter Kontakt melden oder beim Vereinsvorsitzenden Günther Haller unter: hallergu(at)gmx.de sowie telefonisch unter 09665/1541

Broschüre für das Imkern auf Probe 

Kindergarten Königstein besucht die Imker

Ausbuttern und Honigschleudern

Bild: IV Königstein

Die Kindergartengruppe aus Königstein besuchte nicht nur die Königsteiner Imker und deren Bienen, sondern sie haben auch bei der Honigernte richtig mitgeholfen. Natürlich durfte später nach getaner Arbeit auch ein frisches Honigbrot nicht fehlen und dazu gehört auch eine frische Butter. Und diese wurde in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein und den Kindern selber hergestellt. Das schmeckt!

Informationen aus Königstein

  • 2. Vorstand Rolf Brödner.

Er ist auch Stadtimker in Berlin beim Imkerverein Lichtenrade ( Berlin Tempelhof ). Email: rolf.broed(at)freenet.de  

Grund- und Hauptschule Königstein

Die Schüler aus Königstein zu Besuch beim Imkerverein mit Günther Haller und Rektorin Gunda Köstler

Klasse 3a der Grundschule Königstein nehmen Spende in Empfang

Sehr erfreut war die Rektorin der Grundschule Königstein, Gunda Köstler, über eine Spende der Freien Wähler. Aus dem Erlös des Backofenfestes stifteten sie eine Bienenbeute. Die Klasse 3a und ihre Lehrerin Julia Schönhofer nahmen sie in Empfang. Die Klasse selbst zeigte sich bestens informiert über die Bienen und deren Honiggewinnung. Rektorin Gunda Köstler bedankte sich bei Ernst Melchner und Monika Haller für die Beschaffung der Bienenbeute sowie für die Betreuung des Lehrbienenstandes an der Schule.